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2. Juni 2021

Mit Navigation noch stärker in der Wasserrettung

17. Juni 2021
Region
Kenntnisse über Standort der Einsatztaucher und bereits betauchtes Areal erleichtert die Einsatzplanung der Wasserrettung. Dank UWIS ist das nun möglich!
 
17. Juni 2021
Region
Kenntnisse über Standort der Einsatztaucher und bereits betauchtes Areal erleichtert die Einsatzplanung der Wasserrettung. Dank UWIS ist das nun möglich!
 
17. Juni 2021
| Region
Kenntnisse über Standort der Einsatztaucher und bereits betauchtes Areal erleichtert die Einsatzplanung der Wasserrettung. Dank UWIS ist das nun möglich!

Mit Navigation noch stärker in der Wasserrettung


Drohnen sind mittlerweile keine Sensation mehr. In vielen Bereichen gehören sie längst zum Standard-Equipment – beispielsweise in den Medien oder in der Wissenschaft. Auch in der Rettung spielen die fliegenden Gerätschaften zunehmend eine Rolle, um Areale zu erkunden beispielsweise. Das Gleiche gilt für Navigationsgeräte. Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Landkreis Starnberg setzt dieses Equipment bei der Wasserrettung ein – aber hier fliegen die Drohnen nicht nur– sie tauchen auch!

Seit 2017 bereits testen die Wasserretter Unterwasserdrohnen (UW-ROV) und auch Unterwassernavigation unter einsatznahen Bedingungen. Nun haben die Spezialisten den Schritt gewagt und „UWIS“ angeschafft – ein Unterwassernavigations-, Kommunikations- und Überwachungssystem. Mit Hilfe dieses Systems kann die Position der damit ausgerüsteten Taucher unter Wasser sehr genau bestimmt und ausgewertet werden. Die Aufzeichnung der Daten hilft bei der Analyse und Planung von Sucheinsätzen und Tauchmissionen. Das System kann in einem Radius von 500 Metern in einer Tiefe von bis zu 150 Metern seine Tracker verfolgen.


Das Ziel: Mehr Sicherheit und mehr Effizienz

Die DLRG im Landkreis Starnberg betreut unter anderem mit dem Starnberger See ein sehr gerne genutztes Tauchgewässer, das bis zu 128 Meter tief ist. Walter Kohlenz, Vorsitzender der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. erklärt den großen Nutzen: „Bei Einsätzen unter Wasser können – dank UWIS – der aktuelle Standort der Einsatztaucher und deren zurückgelegte Strecke sehr genau verfolgt werden. Dies schafft Sicherheit für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte und ermöglicht eine noch effektivere Rettungsarbeit zu Gunsten unserer Patienten.“

Die Kosten für UWIS sind hoch. Die Kreissparkasse beteiligte sich mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro an der Anschaffung. „Die Seen- und Wasserlandschaft unserer Region ist ein fantastisches Erholungs- und Freizeitgebiet. Aber ohne die DLRG würde man sich nicht so unbeschwert fühlen. Wenn wir die wichtige Arbeit der Wasserrettung unterstützen können, finde ich das fantastisch“, sagt Wernher Weigert bei der Übergabe der Spende.

Im nächsten Step soll nun möglichst zügig auch eine Unterwasserdrohne angeschafft werden, um die Rettung unter Wasser noch effizienter zu machen.

Wer mehr über die ehrenamtlichen Pöckinger Retter erfahren möchte, kann dies auf Ihrer Homepage.

Zur DLRG Pöcking Starnberg

Mit Navigation noch stärker in der Wasserrettung


Drohnen sind mittlerweile keine Sensation mehr. In vielen Bereichen gehören sie längst zum Standard-Equipment – beispielsweise in den Medien oder in der Wissenschaft. Auch in der Rettung spielen die fliegenden Gerätschaften zunehmend eine Rolle, um Areale zu erkunden beispielsweise. Das Gleiche gilt für Navigationsgeräte. Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Landkreis Starnberg setzt dieses Equipment bei der Wasserrettung ein – aber hier fliegen die Drohnen nicht nur– sie tauchen auch!

Seit 2017 bereits testen die Wasserretter Unterwasserdrohnen (UW-ROV) und auch Unterwassernavigation unter einsatznahen Bedingungen. Nun haben die Spezialisten den Schritt gewagt und „UWIS“ angeschafft – ein Unterwassernavigations-, Kommunikations- und Überwachungssystem. Mit Hilfe dieses Systems kann die Position der damit ausgerüsteten Taucher unter Wasser sehr genau bestimmt und ausgewertet werden. Die Aufzeichnung der Daten hilft bei der Analyse und Planung von Sucheinsätzen und Tauchmissionen. Das System kann in einem Radius von 500 Metern in einer Tiefe von bis zu 150 Metern seine Tracker verfolgen.


Das Ziel: Mehr Sicherheit und mehr Effizienz

Die DLRG im Landkreis Starnberg betreut unter anderem mit dem Starnberger See ein sehr gerne genutztes Tauchgewässer, das bis zu 128 Meter tief ist. Walter Kohlenz, Vorsitzender der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. erklärt den großen Nutzen: „Bei Einsätzen unter Wasser können – dank UWIS – der aktuelle Standort der Einsatztaucher und deren zurückgelegte Strecke sehr genau verfolgt werden. Dies schafft Sicherheit für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte und ermöglicht eine noch effektivere Rettungsarbeit zu Gunsten unserer Patienten.“

Die Kosten für UWIS sind hoch. Die Kreissparkasse beteiligte sich mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro an der Anschaffung. „Die Seen- und Wasserlandschaft unserer Region ist ein fantastisches Erholungs- und Freizeitgebiet. Aber ohne die DLRG würde man sich nicht so unbeschwert fühlen. Wenn wir die wichtige Arbeit der Wasserrettung unterstützen können, finde ich das fantastisch“, sagt Wernher Weigert bei der Übergabe der Spende.

Im nächsten Step soll nun möglichst zügig auch eine Unterwasserdrohne angeschafft werden, um die Rettung unter Wasser noch effizienter zu machen.

Wer mehr über die ehrenamtlichen Pöckinger Retter erfahren möchte, kann dies auf Ihrer Homepage.

Zur DLRG Pöcking Starnberg
Nicole Weiß
Nicole Weiß
Spenden-/Sponsoringmanagement

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