Mit „Chez Pierre“ ist im Münchner Glockenbachviertel der erste französische Feinkostladen Münchens entstanden – und zugleich ein besonderer Ort für gelebte Genusskultur. Hinter dem erfolgreichen Start des Unternehmens steht nicht nur eine klare Vision, sondern auch eine vertrauensvolle und langfristig angelegte Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg.

Die Idee zu „Chez Pierre“ entstand bereits 2021. Pierre, studierter Betriebswirt mit französischen Wurzeln und ehemaliger Leistungssportler, wollte hochwertige Produkte aus Frankreich nach München bringen – authentisch, handwerklich und jenseits industrieller Massenware. Was zunächst einfach klang, entwickelte sich schnell zu einem anspruchsvollen Gründungsprozess mit zahlreichen Herausforderungen: eine langwierige Standortsuche, geplatzte Mietverträge, bauliche Verzögerungen und immer wieder neue finanzielle Fragestellungen.

Ein Gründungsweg mit Ausdauer

Für Pierre war früh klar, dass eine Existenzgründung kein kurzfristiges Projekt ist. „Ich bin jemand, der selten einen Plan B hat. Wenn ich mich entscheide, dann mit voller Konsequenz“, sagt er rückblickend. Diese Haltung, geprägt durch seine Jahre im Hochleistungssport, half ihm auch in Phasen, in denen sich Zeitpläne immer wieder verschoben und Geduld gefragt war.

Schon zu Beginn suchte Pierre das Gespräch mit seiner Hausbank, der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg. Was als klassische Finanzierungsanfrage begann, entwickelte sich rasch zu einer engen Begleitung des gesamten Vorhabens. Businessplan, Investitionsbedarf, Fördermöglichkeiten, Absicherung und Liquiditätsfragen wurden gemeinsam geprüft, angepasst und weiterentwickelt.

Partnerschaft statt punktueller Finanzierung

Gerade in der langen Phase ohne festen Standort erwies sich der kontinuierliche Austausch als entscheidend. Statt einer schnellen Einzelentscheidung stand ein schrittweises Vorgehen im Mittelpunkt, das Vertrauen aufbaute und Planungssicherheit schuf. Als schließlich der passende Standort im Glockenbachviertel gefunden war, konnte auf dieser Basis konsequent weitergearbeitet werden.

„Nach der Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre weiß ich: Wenn ich ein Problem habe, kann ich offen darüber sprechen. Ich bekomme eine ehrliche Antwort – was möglich ist und was nicht. Dieses Vertrauen ist für mich das Entscheidende in der Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse.“

Pierre, Gründer von Chez Pierre

Auch aus Sicht des Gründerspezialisten, Simeon Rößler, ging es dabei um mehr als eine reine Finanzierung.

„Bei Existenzgründungen geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Gesamtbild – die Gründerpersönlichkeit, das Konzept und die Bereitschaft, Herausforderungen gemeinsam anzugehen“, erklärt Rößler.

„Uns war wichtig, Pierre Martin nicht nur finanziell zu begleiten, sondern als verlässlicher Partner an seiner Seite zu stehen. Offenheit, Transparenz und ein gemeinsames Ziel sind dabei die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Für Pierre war diese Herangehensweise ein entscheidender Faktor: „Ich wusste immer, woran ich bin – was möglich ist und wo Grenzen liegen. Gerade in unsicheren Phasen ist diese Ehrlichkeit enorm wichtig.“

Ein Konzept mit Substanz und Persönlichkeit

Heute verbindet Chez Pierre Feinkostladen, Bistro und Veranstaltungsort. Über 35 Käsesorten, Produkte kleiner französischer Produzenten, Verkostungen, Catering und Events bilden ein vielseitiges und wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept. Viele dieser Elemente entstanden erst im Laufe des Gründungsprozesses – auch als Ergebnis gemeinsamer Überlegungen zur langfristigen Stabilität des Geschäfts.

Der Standort nahe dem Viktualienmarkt und dem Europäischen Patentamt erwies sich dabei als Glücksgriff: internationale Kundschaft, gute Erreichbarkeit und ein Viertel, das Genuss und Austausch schätzt.

Regionale Wirtschaft nachhaltig stärken

Für die Kreissparkasse ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie regionale Wirtschaftsförderung konkret gelebt wird. Existenzgründungen wie Chez Pierre tragen zur Vielfalt und Attraktivität der Region bei – vorausgesetzt, sie werden realistisch geplant und langfristig begleitet.

Auch nach der Eröffnung bleibt die Zusammenarbeit bestehen. Themen wie Liquiditätssteuerung, Absicherung oder zukünftige Entwicklungsschritte werden weiterhin gemeinsam betrachtet. Denn nachhaltiger Erfolg endet nicht mit der Eröffnung, sondern wächst mit der Zeit.

Chez Pierre zeigt, wie unternehmerischer Mut, Ausdauer und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Gründer und Kreissparkasse zusammenwirken können – und wie daraus ein Projekt entsteht, das die Region wirtschaftlich und kulturell bereichert.

ChezPierre – Französische Feinkostwelt
Klenzestr. 41
80469 München

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