Der deutsche Hairstyling-Markt ist in Bewegung – während man den klassischen inhabergeführten Friseursalon mit mehreren Angestellten immer seltener antrifft, boomt zunehmend das Geschäft von autarken Friseurinnen und Friseuren.
Diese Entwicklung eröffnet neue Chancen für flexible, moderne Geschäftsmodelle, die Selbstständigen mehr Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
In vielen deutschen Ballungszentren wird deshalb zunehmend eine Alternativlösung praktiziert: sogenannte Co-Working-Spaces, in denen sich freischaffende Friseurinnen und Friseure je nach Bedarf einfach einmieten können, ohne sich mit aufwendigen eigenen Investitionen zu belasten. Die USA und Großbritannien leben dieses Geschäftsmodell seit Langem vor – dort macht es schon rund 97 Prozent des Marktes aus.
Auf alternativem Kurs in die Selbstständigkeit
Warum soll das nicht auch in München funktionieren? Wagen wir es doch einfach, beschlossen die beiden Friseure David Westermeier und Alexander Potsch. Schließlich konnten sie auf ein solides Fundament aufbauen: Gemeinsam hatten sie beim renommierten Friseursalon TONI&GUY langjährige Berufserfahrung gesammelt – und vor allem war ihnen dadurch ein großer und treuer Kundenstamm sicher.

So machten sie sich 2025 selbstständig und gründeten ihr eigenes Unternehmen mit dem programmatischen Namen „ChairClub“. Ihr Konzept geht dabei weit über reine Arbeitsplatzvermietung hinaus: ChairClub versteht sich als zukunftsweisende Community, in der das Teilen von Wissen, die Förderung von Spezialisierung und gemeinsames Wachstum möglich werden.
Der Hintergrund ist eine zunehmende Spezialisierung bei Friseurinnen und Friseuren. Im ChairClub können verschiedene Expertinnen und Experten voneinander profitieren, ihren fachlichen Horizont erweitern und zusätzliche Leistungen anbieten. Auch frischgebackenen Friseurmeisterinnen und -meistern soll damit der Zugang in die Selbstständigkeit erleichtert werden. Damit schafft ChairClub ein innovatives Modell, das die Branche nachhaltig bereichern kann!
Die Kreissparkasse war auf Anhieb überzeugt
Mit dieser Idee wandten sich Potsch und Westermeier an die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, um sich zur Finanzierung beraten zu lassen. David Vidovic vom ExistenzgründungsCenter war von dem Geschäftsmodell sofort überzeugt: „Ich fand es megaspannend“, sagt er rückblickend. Und er ist sich sicher, dass diese Art von Co-Working-Space ein zukunftsträchtiges Konzept ist.
David Vidovics Beratung führte schließlich zu einem maßgeschneiderten, flexibel abgestimmten Finanzierungskonzept unter Einbindung von öffentlichen Fördermitteln, das optimal auf die Bedürfnisse der Gründer zugeschnitten war und ihnen einen souveränen Start ermöglichte.

„Die Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse war für uns absolut entscheidend“, sagt Alexander Potsch. „Herr Vidovic hat sich in unser Geschäftsmodell wirklich hineingedacht und einen Plan entwickelt, der genau zu uns passt. Besser kann man sich eine Zusammenarbeit nicht wünschen. Wir haben uns jederzeit verstanden und bestens begleitet gefühlt – als echter Partner auf Augenhöhe.“
Der perfekte Standort im Herzen Münchens
Herr Potsch und Herr Westermeier haben schnell passende Geschäftsräume im Glockenbachviertel gefunden. Die Inneneinrichtung mit elf Frisierplätzen gestaltete das Duo großzügig und modern – klar strukturiert, hochwertig und zugleich einladend. Seit dem 21. Oktober 2025 steht alles für die ersten Kundinnen, Kunden und Chairs bereit.
Fortbildungsseminare runden das Angebot ab
Neben der Vermietung der Salonplätze bietet ChairClub zusätzlich die Möglichkeit, die Räume für Seminare oder Workshops zu nutzen – ein Angebot, das in der Branche zunehmend nachgefragt wird.
Damit positioniert sich ChairClub nicht nur als Co-Working-Space, sondern als lebendige Plattform, die die Weiterentwicklung der gesamten Hairstyling-Branche unterstützt.
ChairClub GmbH
Fliegenstraße 7
80337 München









