Digitalisierung und die möglicherweise drohende Disruption
26. Oktober 2018
Trend zum Fondssparen
31. Oktober 2018

Work-Life-Balance: So gelingt der Jobeinstieg

Du hast deinen ersten Arbeitsvertrag unterschrieben. Endlich geht das Leben „richtig“ los. Natürlich willst du, dass alle mit dir zufrieden sind, darum gibst du dein Bestes. Dabei werden in manchen Betrieben aus acht Arbeitsstunden am Tag schon einmal zehn, manchmal ist auch eine Wochenendschicht nötig.

Dabei vergisst man schon mal, dass es neben der Arbeit noch andere wichtige Dinge im Leben gibt. Aber Achtung: Übernimm dich nicht – denn das kann ganz schnell auch krank machen.

Wenn es in deinem Job dauerhaft richtig zur Sache geht, haben wir hier fünf Tipps für dich, wie du Beruf und Privates im Gleichgewicht halten kannst:

  1. Beweg dich ausreichend. Es ist zwar nach einem vollen Arbeitstag schwierig, sich noch aufzuraffen und Sport zu treiben, aber es ist wichtig. Körperliche Betätigung hilft dabei, Stress abzubauen. Plane darum pro Woche zwei Einheiten ein – am besten mit Freunden oder Bekannten. Dann schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du kommst unter Leute, und der Anreiz ist größer, auch wirklich Sport zu treiben.
  2. Lass dich nicht unter Druck setzen. Es gibt Tage, an denen alles zusammenkommt. Je hektischer du arbeitest, umso mehr Fehler wirst du machen. Tritt darum gedanklich einen Schritt zurück, wenn du das Gefühl hast, dass die Wogen über dir zusammenschlagen. Konzentriere dich eine Minute auf deinen Atem, und mache dann eine Prioritätenliste: Was ist eilig? Was ist wichtig? Was kannst du schieben?
  3. Sei auch im Privaten verbindlich. Wer im Job unter Stress steht, neigt dazu, private Termine zu verschieben oder ausfallen zu lassen. Das muss zwar manchmal sein, aber es sollte kein Dauerzustand werden. Besser ist es, Termine mit Freunden als genauso verbindlich zu betrachten wie die Konferenz mit den Kollegen. Dann musst du eben an diesem einen Tag das Büro rechtzeitig verlassen. Vermutlich wird die Welt davon nicht untergehen.
  4. Sorge für ausreichend Schlaf. Arbeit, das Leben an sich, Sport, Freunde treffen – doch der Tag hat nur 24 Stunden. Du solltest darum dafür sorgen, dass du nicht alles in einen Tag packen musst. Verteile deine Aufgaben und deine Freizeitvorhaben gleichmäßig. Dann bleibt auch noch ausreichend Zeit, früh genug ins Bett zu gehen. Und ganz ehrlich: Musst du wirklich unter der Woche bis nach Mitternacht unterwegs sein, wenn um 6:30 Uhr der Wecker klingelt?
  5. Nimm deinen Urlaub. Es gibt Branchen und Arbeitgeber, bei denen es als chic gilt, den Urlaub nicht zu nehmen und sogar Tage verfallen zu lassen. Mach das nicht. Du hast ein Recht auf den vertraglich zugesicherten Urlaub. Nimm einmal im Jahr mindestens drei Wochen am Stück, damit du dich richtig erholen kannst.

Übrigens:

Kenne deine Rechte und informiere dich, was in Sachen Arbeitszeit überhaupt rechtens ist. Denn deine Arbeitszeit darf sich nur im Rahmen der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen bewegen. Diese gelten für Auszubildende und Arbeitnehmer. Für Minderjährige ist das Jugendarbeitsschutzgesetz die Grundlage, für Volljährige das Arbeitszeitgesetz .
Marion Neupert
Marion Neupert
Social Media Managerin

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlassen Sie den ersten Kommentar!

avatar