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Wohnbauförderung: Prämie vom Staat

Rubrik: Finanzen
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Für das eigene Heim sprechen mindestens so viele Gründe, wie es Wände hat. Dazu gehört, dass es sich voll und ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten lässt und keine Mietzahlungen anfallen. Die Immobilie ist ein inflationsgeschützter Sachwert und Wohneigentum ist die beliebteste Form der Altersvorsorge in Deutschland. Wahr ist aber auch, dass mehr als die Hälfte der Bundesbürger noch nicht in den eigenen vier Wänden wohnt. Das möchte der Staat ändern, der dem Erwerb von Wohneigentum mit Zuschüssen fördert. Ein besonders attraktives Förderinstrument im Rahmen bestimmter Einkommensgrenzen ist die Wohnungsbauprämie, die Förderberechtigte in Verbindung mit einem Bausparvertrag nutzen können.

Mit der Wohnungsbauprämie auf das Eigenheim sparen

Dank der historisch niedrigen Zinsen war es noch nie so leicht, den Traum vom Eigenheim Wirklichkeit werden zu lassen. Das hilft auch denen, die erst in einigen Jahren bauen oder kaufen wollen. Denn mit einem Bausparvertrag können sie sich das Zinsniveau von heute langfristig sichern.

Gleichzeitig bauen Sie durch regelmäßiges Sparen Eigenkapital für den Immobilienerwerb auf. Mit der Wohnungsbauprämie stockt der Staat die angesparten Mittel zusätzlich um ein ansehnliches Stück auf:

  • Sie beträgt 8,8 Prozent der begünstigten Sparleistung von maximal 512 Euro bei Ledigen und 1.024 Euro bei Verheirateten sowie Lebenspartnern. Die Prämie kann also bis zu 45,06 Euro (alleinstehend) oder 90,11 Euro (verheiratet oder verpartnert) pro Jahr betragen
  • Voraussetzung für die Gewährung der Wohnungsbauprämie ist, dass das zu versteuernde Einkommen im Sparjahr die Grenze von 25.600 Euro bei Alleinstehenden oder 51.200 Euro bei Ehepaaren und Lebenspartnerschaften nicht übersteigt. Dabei finden auch die abzuziehenden Kinderfreibeträge Berücksichtigung. Maßgeblich ist das im Einkommensteuer- oder Lohnsteuerbescheid der Berechnung des Solidaritätszuschlags zugrundeliegende zu versteuernde Einkommen.
  • Die Förderung richtet sich an alle Bausparer ab 16 Voraussetzung ist, dass sie ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Damit sind auch Kinder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, selbstständig prämienberechtigt. Die Prämie bleibt für den Fall der Arbeitslosigkeit oder der vollen Erwerbsunfähigkeit erhalten

Klare Ziele

Für ab dem 1. Januar 2009 abgeschlossene Verträge müssen die Bausparmittel grundsätzlich – also ohne zeitliche Begrenzung – wohnwirtschaftlich verwendet werden. Andernfalls gehen die festgesetzten Wohnungsbauprämien verloren. Davon ausgenommen sind Bausparer, die bei Abschluss des Bauvertrags das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie können – ebenso wie das generell für vor dem 1.Januar 2009 abgeschlossene Verträge gilt – nach einer Bindungsfrist von sieben Jahren frei über den Bausparvertrag verfügen, ohne die Wohnungsbauprämie zu verlieren.

Das alles können Sie mit der Wohnungsbauprämie machen

Die staatliche Förderung dient nicht zur Unterstützung des Eigenheimerwerbs. Sie können Sie auch für Investitionen in die Modernisierung Ihrer Wohnung nutzen – ganz gleich, ob Sie Eigentümer oder Mieter sind. Sie können die Mittel also zum Beispiel auch für eine neue Einbauküche, die Renovierung des Parkettbodens, die Baderneuerung oder für Einbauschränke verwenden.

Antragsfrist ausschöpfen

Sie können die Wohnungsbauprämie innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren ab dem Ende des Sparjahres beantragen.

Haben Sie an alles gedacht?

Der Staat fördert den Erwerb der eigenen vier Wände nicht nur mit der Wohnungsbauprämie. Förderberechtigte erhalten im Rahmen ihrer vermögenswirksamen Leistungen eine Arbeitnehmer-Sparzulage als attraktive Zusatzverzinsung auf ihren Bausparvertrag oder für Mittel, die sie zur Tilgung von Baudarlehen verwenden. Die Zulage beträgt 9 Prozent auf jährliche Sparleistungen von bis zu 470 Euro. Auch im Rahmen der Riester-Förderung winkt ein staatlicher Zuschuss für das Bausparen und die Darlehenstilgung (Wohn-Riester). Ihr Berater der Kreissparkasse erläutert Ihnen gerne die Details.

Bei Fragen rund um dieses Thema sind Sie bei den Baufinanzierungsspezialisten der Kreissparkasse an der richtigen Adresse. Die Mitarbeiter vor Ort in den Geschäftsstellen und Filialen vermitteln Ihnen gerne einen Termin.

Mehr erfahren Sie hier.

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