Im Einsatz für die Gemeinschaft – (v.l.) Stefan Sandner, stv. Ortsbeauftragter THW-Ortsverband Markt Schwaben, und Wolfgang Kessler, Leiter der Filiale Markt Schwaben der Kreissparkasse.
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Wellness-Trend: Entschleunigung in der Natur

Rubrik: Tipp
16.07.2018
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16.07.2018

Wellness-Trend: Entschleunigung in der Natur

Das Leben in der Metropolregion bietet viele Vorzüge, deshalb ist es teurer, dort zu wohnen. Und es bringt auch Belastungen mit sich. Staus und volle Züge, Lärm und Dreck kosten uns Zeit und Energie. Wer also im grünen Umland wohnt, hat am Abend Ruhe und Idylle, doch das allmorgendliche und abendliche Verkehrschaos trifft die Pendler ganz besonders hart.

Das Stichwort heißt Entschleunigung. Wir suchen einen Ausgleich, eine positive Gegenkraft zu diesen Stressfaktoren. Für die einen ist es der klassische Wellness-Urlaub, für die anderen der Outdoor Sport. Wer beim Sporteln im Freien den Kopf frei bekommt, verpasst aber oft vieles an Landschaft und Natur, obwohl es direkt vor seinem Auge liegt.

Und wer schon mal einen Wellness-Urlaub gemacht hat, der weiß, dass Massagen und Büfett alleine noch keine wirkliche Entspannung bieten. Erholung passiert aber vor allem auch im Kopf. Erfolgreiche Regeneration, das Sortieren der Gedanken, das innere Chaos aufräumen, all das gelingt nur, wenn zu Genuss und Entspannung noch zwei weitere Komponenten hinzukommen: Bewegung und frische Eindrücke. Im Idealfall wird das Ganze noch von einer weiteren wertvollen Komponente begleitet, nämlich von gesunder, frischer Luft, wie es sie im Wald und in den Bergen gibt.

Insbesondere das Wandern und Bergsteigen bieten Möglichkeiten der Entschleunigung. Den atemberaubenden Ausblick einfangen, durch den Wald schlendern und währenddessen Gerüche wahrnehmen und gemeinsam Pflanzenarten bestimmen – solche Aktivitäten schärfen den Geist für die Natur und helfen uns, das Gleichgewicht wiederzufinden.
Im schönen Bayern und auch in unserer Region hat die Natur extrem viel zu bieten: ein enormer Artenreichtum, himmelblaue Seen, die einzigartigen Berge und riesige Wälder.
Im südlichen Landkreis München bietet das Isartal eine für diese Gegend besonders identitätsstiftende Naturlandschaft, die sich seit 2004 auf den Isar Erlebnispfaden erforschen lässt. Mit interaktiven Elementen können zum Beispiel auf dem Naturpfad Flora und Fauna hautnah erlebt werden.Renaturierungsmaßnahmen haben den Fluss wieder artenreicher gemacht und den Erholungswert für Naturinteressierte erhöht. Pflanzen und Tiere, die ihren Lebensraum hier haben, besonders Fische, werden im Rahmen des Naturpfads behandelt. Fische, wie die hier heimischen Forellen und Bachsaiblinge, gehören zu den gesündesten Speisefischen überhaupt. Ihr hoher Omega-3-Fettsäuregehalt macht sie zum idealen Bestandteil von Wellness-Ernährungsplänen und so bietet der Naturpfad
bei Schäftlarn gleich auf mehreren Ebenen Bestandteile für
ein natürliches Erholungsprogramm.
Monastery-schaeftlarn
Der Landkreis Starnberg ist für den einzigartigen Naherholungswert des Fünf-Seen-Landes berühmt. Weit weniger bekannt als Ammersee oder Starnberger See jedoch, findet sich hier, komplett von der Gemeinde Weßling umschlossen, den Weßlinger See – das mit Abstand kleinste der fünf Gewässer. Bedingt durch die geringe Größe und die Lage – zur Gänze innerhalb einer einzigen Ortschaft – bietet er insgesamt zwar weniger vielfältigen Naturraum als seine größeren Nachbarn. Hier ergibt sich jedoch auch ein großer Vorteil: Man kann den See viel leichter erleben, weil man ihn beispielsweise gut zu Fuß umrunden kann. Und so lässt sich etwa von einem der angrenzenden Hotels die Schönheit des Weßlinger Sees genießen, was einen Kurzurlaub oder Ausflug zur Erholung zu einem großartigen Erlebnis macht.

Im Landkreis Ebersberg können Erholungssuchende auf dem Naturerlebnispfad die richtige Abwechslung für Körper und Geist finden. Neben den lehrreicheren Elementen über Wald und Umwelt kann man auch hier den Kreis zum Thema Ernährung gut schließen. Aufklärung zu heimischen Obstsorten und Obstkulturen runden das Natur-Ernährungserlebnis toll ab. Besonders spannend ist der dazugehörige Barfußpfad, auf dem mit der Haptik ein weiterer Sinn aktiviert wird und so Besucher das Bewusstsein für Natur und Umwelt steigern können.
Kerstin Brehm
Kerstin Brehm
Social Media Managerin

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