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„Wie, wo, was studiere ich?“

Rupert Berghofer mit Gastreferentin Dr. Evelyn Ehrenberger, die nützliche Tipps für die Entscheidungsfindung im Gepäck hatte.

Rupert Berghofer mit Gastreferentin Dr. Evelyn Ehrenberger, die nützliche Tipps für die Entscheidungsfindung im Gepäck hatte.

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Wer studieren will, hat heute die Wahl zwischen rund 18.000 (!) Studiengängen. Da kommt der Orientierung im Vorfeld eine Schlüsselrolle zu. Und so bot das Firmenkundencenter Starnberg der Kreissparkasse Schülerinnen und Schülern am schulfreien Buß- und Bettag eine Informationsveranstaltung unter dem Motto „Wie, wo, was studiere ich?“. In seiner Begrüßung wies Rupert Berghofer, Leiter des Firmenkundencenters der Kreissparkasse in Starnberg, darauf hin, dass der Berufsweg heutzutage oft nicht ohne Umwege von A nach B laufe. Es gebe eine Vielzahl möglicher Abzweigungen und Varianten. Umso wichtiger sei es, die Entscheidung zum Studium gut vorzubereiten und ausreichend zu durchdenken.

Wesentliche Impulse dazu vermittelte dann in ihrem Vortrag die Präsidentin der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft, Dr. Evelyn Ehrenberger: „Die erste Frage, die sich jede Schülerin und jeder Schüler vor der Entscheidung stellen soll, ist: In welchem Bereich liegt mein Grundinteresse? Ist es eher Naturwissenschaft oder Technik, Medizin oder Wirtschaft, Jura, Sprachen oder Soziales?“ Zuallererst sollten Schülerinnen und Schüler diese Grundfrage für sich beantworten und sich erst dann über die jeweiligen Studiengänge informieren. Infotage bzw. ein „Schnupperstudium“ bieten hier natürlich weitere Orientierung.
Eine zweite Frage sei dann entscheidend: Welche Hochschulform passt zu mir? So erläuterte Dr. Evelyn Ehrenberger die Unterschiede zwischen Universität, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und dualem Studium. An Universitäten sei es in aller Regel möglich, den eigenen Stundenplan frei zu gestalten. Die Ausbildung habe große theoretische Anteile und sei forschungsorientiert. Es gebe Vorlesungen mit vielen Teilnehmenden, Seminare in kleineren Gruppen und zunehmend Tutorien; hinzukämen auch Pflichtpraktika.

An Hochschulen für angewandte Wissenschaften sei dagegen meist ein Stundenplan vorgegeben, in höheren Semestern gebe es mehr Wahlmöglichkeiten. Das Studium enthalte zwar auch
Forschungsaspekte, sei aber im Wesentlichen praxisbezogen und anwendungsorientiert. Es gebe kleinere Seminargruppen und Vorlesungen, ähnlich einem Klassenverband, vielseitige Lehrformen und häufig Projektarbeit. Teilweise werde direkt mit Unternehmen zusammengearbeitet. Im dualen Studium wechseln sich Praxis- und Studienphasen ab. Die Praxisphase werde vom jeweiligen Betrieb gestaltet, die Studienphase sei betriebsbezogen, praxisorientiert und weniger wissenschaftlich.

„Wer ein Studium ins Auge fasst, sollte sich unbedingt vorher bei bereits Studierenden oder anderweitig informieren“, riet Dr. Evelyn Ehrenberger ihren jungen Zuhörern, „und natürlich schnuppern, schnuppern, schnuppern. Und wenn man sich entscheidet, auf eine private Uni zu gehen, sollte man sichergehen, dass diese auch staatlich anerkannt ist.“ Grundsätzlich gelte: „Je genauer man sich zu Beginn fokussiert, desto schwerer wird es später einmal, das Berufsfeld zu wechseln.“
Sebastian Berghofer, Student der Geowissenschaften an der TU München, präsentierte dann seine Erstsemester-Erfahrungen. Danach gab es eine Diskussions- und Fragerunde, die weitere Impulse für die Entscheidungsfindung der Schülerinnen und Schüler bereithielt. „Die Wahl des Studienfachs ist eine Lebensentscheidung“, sagt Rupert Berghofer, „gerne tragen wir als Kreissparkasse dazu bei, dass zukünftige Studierende diese Entscheidung möglichst gut für sich vorbereiten können.“
Stefan Lange
Stefan Lange

Bereichsleiter Firmenkunden

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