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Steuerbescheid: Einspruch einlegen

Es lohnt sich, den Steuerbescheid aufmerksam zu lesen – insbesondere die Erläuterungen.

Es lohnt sich, den Steuerbescheid aufmerksam zu lesen – insbesondere die Erläuterungen.

Rubrik: Finanzen
09.10.2018
Rubrik: Finanzen
09.10.2018
Wer vom Finanzamt seinen Steuerbescheid zurückbekommt, sollte ihn genau prüfen. Denn immer wieder kommt es zu Fehlern – von Seiten des Finanzamtes, aber auch von Seiten des Steuerzahlers. Verschenken Sie nicht unnötig Geld, sondern legen Sie dann Einspruch ein.

Aufmerksam lesen lohnt sich

Der Steuerbescheid ist in der Regel eng bedruckt und oft auch mehrseitig. Das lädt nicht wirklich ein, ihn zu lesen. Trotzdem sollten Sie das aufmerksam tun. Denn sonst haben Sie möglicherweise zu hohe Steuern gezahlt.

Wichtig ist es darum, die Erläuterungen zu lesen. Dort sehen Sie, ob bestimmte Aufwendungen nicht anerkannt wurden. Ist das der Fall und sind Sie sicher, dass Sie im Recht sind, sollten Sie Einspruch einlegen. Das gilt auch, wenn Ihnen erst nach der Abgabe der Steuererklärung einfällt, dass Sie Posten vergessen haben.

Offene Verfahren abgleichen

Auch wenn Sie von einem noch offenen Verfahren profitieren wollen, sollten Sie Einspruch einlegen. Denn oft haben andere Steuerzahler das gleiche Problem wie Sie. Schauen Sie dazu auf der Internetseite des Bundesfinanzhof unter dem Punkt „Anhängige Verfahren“ nach.

Verweisen Sie in Ihrem Widerspruch auf das entsprechende Urteil, und fordern Sie, dass Ihr Steuerbescheid in diesem Punkt offenbleibt, bis das Urteil gefällt wurde.

So legen Sie Einspruch ein

Erfreulicherweise ist es relativ einfach, dem Steuerbescheid zu widersprechen: Sie müssen dazu einen Brief schreiben, aus dem deutlich hervorgeht, dass Sie Einspruch einlegen. Diesen Brief müssen Sie fristgerecht an das Finanzamt schicken. Dazu haben Sie vier Wochen Zeit. Orientieren Sie sich an dem Datum, das auf Ihrem Bescheid steht.

Sollte die Zeit knapp werden, können Sie Ihren Widerspruch ankündigen, indem Sie ein Fax oder eine E-Mail schicken. Damit legen Sie rechtzeitig Einspruch ein und schicken die Begründung im Nachhinein. Fragen Sie zur Sicherheit, wie lange man Ihnen dafür Zeit einräumt. Sie sollten einen Steuerberater um Rat fragen, wenn Sie sich das allein nicht zutrauen.
Kira Lang
Kira Lang
Leiterin Geschäftsstelle Feldafing

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