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Steueränderungen im Jahr 2019

Steuer, 2019, Steuer tipps, Fristen, Abgabe, Steuervorteile,Pauschalen
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Zwei Monate länger Zeit für die Steuererklärung

Die Abgabefristen für die jährliche Steuererklärung werden länger. Seither mussten alle Bundesbürger, die eine jährliche Steuererklärung abgegeben haben, diese bis spätestens zum 31. Mai des darauffolgenden Jahres einreichen. Nun wurde diese Frist um zwei Monate verlängert. Künftig können Sie nun Ihre Steuererklärung am 31. Juli beim zuständigen Finanzamt abgeben

Höhere Freibeträge

Der Grundfreibetrag stellt das steuerliche Existenzminimum pro Bundesbürger dar, bis zu dieser Höhe der Staat keine Steuern verlangt. Anfang 2019 steigt der Grundfreibetrag um ganze 168 Euro. Bisher lag der Freibetrag bei 9.000 Euro, nun ist dieser auf 9.168 Euro gestiegen. Verheiratete Paare können damit ab 2019 bis zu 18.336 Euro steuerfrei verdienen. Und damit nicht genug, im nächsten Jahr, also 2020, wird dieser um weitere 240 Euro erhöht. Sollten Sie Angehörige finanziell unterstützen, können Sie diesen Betrag bis zur Höhe des aktuellen Grundfreibetrags in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend machen.

Steuervorteile für Elektrodienstwagen

Wer als Arbeitnehmer oder als Selbstständiger einen Elektrodienstwagen nutzt, profitiert in diesem Jahr von Steuervorteilen. Ein elektrisch betriebener Firmenwagen lohnt sich auch bei vielen Privatfahrten. Bisher muss ein Arbeitnehmer, der seinen Firmenwagen privat nutzt, monatlich ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern – für Elektro- und Hybridfahrzeuge soll es künftig einen halbierten Satz von 0,5 Prozent geben. Somit können schließlich zu viel bezahlte Steuer in der Steuererklärung zurückgeholt werden.

Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohn

Zum Beginn des Jahres 2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro auf 9,19 Euro pro Stunde. Das führt zu zahlreichen Lohnerhöhungen bei Arbeitnehmern. Jedoch darf die bisher gültige Verdienstgrenze von 450 Euro pro Monat auch im neuen Jahr bei Minijobbern nicht überschritten werden. Heißt: Stunden müssen bei Minijobbern gekürzt werden, um nicht steuer- und sozialversicherungspflichtig zu werden.

Pauschalen beim Umzug steigen

Ab dem 1. April 2019 können arbeitsbedingte Wohnungswechsler nun auch, neben den Einzelkosten für Makler oder Spedition, den Pauschalbetrag für „sonstige Umzugskosten“ von der Steuerlast abziehen. Zusätzlich können Kinder, die durch den Umzug die Schule wechseln müssen und nicht mehr mit dem Schulstoff mitkommen, Kosten für den Nachhilfeunterricht steuerlich geltend machen.

Weitere Steuervorteile 2019:

  • Dienst- oder Betriebsrad sind steuerfrei: Arbeitnehmer muss Dienstfahrrad sowohl wie Elektrofahrrad nicht mehr mit dem geldwerten Vorteil versteuern. Ab 01. Januar 2019 bis Ende 2021.
  • Höhere Vorsorgeaufwendungen sind abziehbar: Vorsorge für das Alter kann steuerlich besser abgesetzt werden. Wer in die gesetzliche Rentenversicherung oder in berufsständigen Versorgungswerken einzahlt, darf im Jahr 2019 maximal 88 Prozent des Höchstbetrages von 24.305 Euro steuerlich geltend machen. Alleinstehende können also maximal 21.389 Euro, Ehepaare 42.778 Euro absetzen. Aber Vorsicht: Bei Arbeitnehmern, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, wird der steuerfreie Arbeitgeberanteil bereits abgezogen.
  • Kindergeld steigt: Mitte des Jahres (1. Juli 2019) erhöht sich das Kindergeld für jedes Kind um 10 Euro pro Monat.
Marion Neupert
Marion Neupert
Social Media Managerin

3 Comments

  1. Hans Ostner sagt:

    Vielen Dank für diese News … sehr angenehm und verständlich geschrieben und präsentiert…

  2. Hildegard Scheunemann sagt:

    Sehr gute Informationen.

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