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RidersDeal macht Reiterinnen und Reiter glücklich

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Geschäftsgründer German Reng und Oz Güven mit Kreissparkasse Berater im Firmenkundencenter München, Patrick Heigl.

Rubrik: Menschen
16.01.2019
Rubrik: Menschen
16.01.2019
1,2 Millionen Pferde gibt es in Deutschland und genauso viele Reiterinnen und Reiter; sie alle lieben ihr Pferd und ihren Sport – und suchen dafür die passenden Reithosen und -strümpfe, Stiefeletten und Gamaschen, Helme, Pferdedecken und vieles mehr. Alles fürs Pferd – diesen vielfältigen Markt bedient seit 2012 auch RidersDeal, die Online-Plattform der beiden Geschäftsgründer Oz Güven und German Reng. RidersDeal ist im Reitsportmarkt heute bereits unter den Top fünf in Deutschland und Österreich. Von Stunde null an ist die Kreissparkasse als Finanzierungspartner mit an Bord.

„Unsere Geschäftsidee war es, Hersteller im Reitsportmarkt dabei zu unterstützen, Lagerbestände zu reduzieren oder durch Promotion-Aktionen neue Kollektionen zu präsentieren und in die Ställe zu bringen“, sagt Oz Güven, der im Gegensatz zu seinem Gründer-Kollegen German Reng kein Reiter ist, aber mittlerweile „fast alles über den Reitsportmarkt“ weiß. „So haben wir Hersteller einfach gefragt: ‚Habt Ihr Ware für uns?‘ Mit dem ‚Deal der Woche‘ zu deutlich reduzierten Preisen und mit begrenzter Laufzeit sind wir dann gestartet und die Resonanz war sofort gut. Zu Beginn haben wir über Facebook verkauft, schnell kam die eigene Website dazu.“ Heute arbeitet RidersDeal mit über 220 Reitsportmarken zusammen, hat 150.000 Facebook-Follower und rund 300.000 Mitglieder auf der Online-Plattform. Permanent starten Deals, rund 20 pro Woche, und laufen jeweils vier bis fünf Tage.

Eigenmarke „RidersDeal Collection“

Mit der Zeit erkannten Oz Güven und German Reng, welche Produkte besonders gut ankommen, aber vergleichsweise selten bei den Deals vertreten sind. So entwickelten sie 2015 ihre Eigenmarke: „Wir bieten unter unserem Label ‚RidersDeal Collection‘ bereits 15 verschiedene Produktarten an und werden diese im kommenden Jahr weiter ausbauen“, erläutert Oz Güven, „wir kaufen bei den Herstellern also deren Produktions-Knowhow ein und konzentrieren uns darauf, was wir können: den Online-Verkauf.“

„Kurz da und schnell weg“

Eine dritte Säule kam Ende 2017 hinzu: der RidersDeal-Online-Shop mit dauerhaftem Warensortiment, direkt angebunden an die Warenwirtschaft der Hersteller. Oz Güven: „In den Deals kaufen Kunden spontan ein. Wer dort zum Beispiel einen günstigen Helm ergattert, dem können wir nun durch die größere Produktpalette auch gleich noch eine Reithose zum Normalpreis mitverkaufen.“ Für den Versand arbeitet RidersDeal mit einem erfahrenen Logistik-Dienstleister zusammen. „Da werden die Artikel sofort eingebucht und gleich versendet. Das Prinzip heißt: kurz da und schnell weg!“ Die Bearbeitung der Retouren hat RidersDeal ebenfalls outgesourced.

2018 spielte auch das Wetter RidersDeal in die Karten: „Nach dem milden Winter waren die Hersteller-Läger voll mit Winterdecken und Jacken“, sagte Oz Güven, „die mussten dann raus. Und der Frühling fiel ja fast ganz aus, da liefen Übergangsprodukte wie Softshelljacken überhaupt nicht. Wir haben mit unseren Schnäppchenpreis-Deals dafür gesorgt, dass die Hersteller wieder Platz in ihren Lägern bekamen. Auch für Produkteinführungen stehen wir parat.“

Patrick Heigl, Berater im Firmenkundencenter München der Kreissparkasse, der RidersDeal betreut, sagt: „Der Online-Handel ist ein schnelles Geschäft. RidersDeal zeigt, dass dies auch in einer Nische wie dem Reitsporthandel erfolgreich gestaltet werden kann. Wir sind hier mit Kompetenz und Sachverstand gerne mit an Bord.“
Jürgen Schwilski
Jürgen Schwilski
Leiter Firmenkundencenter München

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