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Was wächst denn da?

27. Mai 2021
Region
Spielerisch Natur erleben und erfahren – ein Natur-Lehrgarten, wie der in Feldafing, macht das möglich.
 
27. Mai 2021
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Spielerisch Natur erleben und erfahren – ein Natur-Lehrgarten, wie der in Feldafing, macht das möglich.
 
27. Mai 2021
| Region
Spielerisch Natur erleben und erfahren – ein Natur-Lehrgarten, wie der in Feldafing, macht das möglich.

Was wächst denn da?


Auch wenn die großen Stadt München nah liegt, haben viele Kinder unserer Region das Glück eher ländlich aufzuwachsen. Aber heißt das auch, dass sie sich auskennen, wenn es um heimische Pflanzen und Tiere geht? Nicht unbedingt. In unserer modernen Lebenswelt sind Gärten selten geprägt von echter Pflanzen- und Tiervielfalt - es überwiegt eher die Rasen- oder sogar Steinfläche.

Ein Grund mehr, schon die Jüngsten an das Thema „naturnaher Garten“ heranzuführen. „Ach, da gibt es noch so viele Gründe mehr“, sagt Liza Dorn-Zachertz. Die leidenschaftliche Gärtnerin ist Vorstand der Ortsgruppe Feldafing des Bund Naturschutz und eine der Initiatorinnen für einen neuen Natur-Lehrgarten vor Ort. Der Garten ist für alle da, die Natur erfahren möchten. Besonders eingebunden werden dabei die drei örtlichen Kindergärten sowie die Grundschule in Feldafing.

„Wir sind glücklich, dass wir – auch Dank der Unterstützung der Stiftung der Kreissparkasse – nun unseren eigenen sehr naturnahen Garten mit den Kindern weiterentwickeln können.“


Erleben wie es wächst

Kinder wissen immer weniger darüber, was bei uns wächst und welche Tiere im Garten leben, oder besser gesagt leben können, wenn die Gärten naturnah aufgebaut sind. Das schaut dann nicht immer schön aufgeräumt aus, wie in den meisten Privatgärten, sondern wild und ursprünglich, denn erst so wird der Garten zum Lebensraum.

Was für Lebensräume da entstehen zeigen auch die Lehrtafeln, die am Garten angebracht werden. Da kommen nicht nur die Kinder ins Staunen, wenn sie lesen, wie vielen Tieren die Hecke ein Zuhause bietet.

„Die Kinder lernen durch den Garten viel über die Zyklen der Natur, den Rhythmus der Jahreszeiten und dass Pflanzen, Tiere und Menschen in Wechselbeziehung zueinanderstehen. Ein sehr anschauliches Beispiel liefert dazu die Biene, die von den Kindern immer sehr gerne bei der Arbeit beobachtet wird“, erklärt Dorn-Zachertz.

Beobachten dürfen und sollen auch alle anderen. Eine Bank wird dazu noch direkt vor der Blumenwiese aufgestellt und lädt Besucher künftig zum Verweilen und Betrachten ein.


Natürliche Verantwortung

Je mehr die Pflanzen gedeihen, desto eifriger werden die kleinen Nachwuchsgärtner. Sie gießen, zupfen und umsorgen ihre Schützlinge und übernehmen damit ganz automatisch und ohne Druck Verantwortung für ihr Handeln. Respektvoller Umgang mit Natur und Umwelt wird so zur Selbstverständlichkeit.

Auch kreativ dürfen die Knirpse werden – zum Beispiel, wenn es um die Aussaat von Blumen geht. Und richtig stolz werden alle sein, wenn schon bald die Wiese blüht.

„Ein Natur-Lehrgarten für Kinder ist der erste Schritt einer umweltbewussten Bildung. Wie schön, dass wir so etwas mit unseren Fördergeldern voranbringen können. Meine Kinder hätten hier auch ihre Freude gehabt“, stellt Jürgen Stadlbauer, Leiter der Kreissparkasse Tutzing, fest, als er den Garten besucht. „Gärtnern ist für vieles gut“, schwärmt Dorn-Zachertz. „Es stärkt das Selbstwertgefühl, den Forschertrieb und, da zusammen vieles leichter geht, auch die Fähigkeit im Team zu arbeiten. Und das Schönste: die Kinder erfahren so unglaublich viel über die Natur!“

Was wächst denn da?


Auch wenn die großen Stadt München nah liegt, haben viele Kinder unserer Region das Glück eher ländlich aufzuwachsen. Aber heißt das auch, dass sie sich auskennen, wenn es um heimische Pflanzen und Tiere geht? Nicht unbedingt. In unserer modernen Lebenswelt sind Gärten selten geprägt von echter Pflanzen- und Tiervielfalt - es überwiegt eher die Rasen- oder sogar Steinfläche.

Ein Grund mehr, schon die Jüngsten an das Thema „naturnaher Garten“ heranzuführen. „Ach, da gibt es noch so viele Gründe mehr“, sagt Liza Dorn-Zachertz. Die leidenschaftliche Gärtnerin ist Vorstand der Ortsgruppe Feldafing des Bund Naturschutz und eine der Initiatorinnen für einen neuen Natur-Lehrgarten vor Ort. Der Garten ist für alle da, die Natur erfahren möchten. Besonders eingebunden werden dabei die drei örtlichen Kindergärten sowie die Grundschule in Feldafing.

„Wir sind glücklich, dass wir – auch Dank der Unterstützung der Stiftung der Kreissparkasse – nun unseren eigenen sehr naturnahen Garten mit den Kindern weiterentwickeln können.“


Erleben wie es wächst

Kinder wissen immer weniger darüber, was bei uns wächst und welche Tiere im Garten leben, oder besser gesagt leben können, wenn die Gärten naturnah aufgebaut sind. Das schaut dann nicht immer schön aufgeräumt aus, wie in den meisten Privatgärten, sondern wild und ursprünglich, denn erst so wird der Garten zum Lebensraum.

Was für Lebensräume da entstehen zeigen auch die Lehrtafeln, die am Garten angebracht werden. Da kommen nicht nur die Kinder ins Staunen, wenn sie lesen, wie vielen Tieren die Hecke ein Zuhause bietet.

„Die Kinder lernen durch den Garten viel über die Zyklen der Natur, den Rhythmus der Jahreszeiten und dass Pflanzen, Tiere und Menschen in Wechselbeziehung zueinanderstehen. Ein sehr anschauliches Beispiel liefert dazu die Biene, die von den Kindern immer sehr gerne bei der Arbeit beobachtet wird“, erklärt Dorn-Zachertz.

Beobachten dürfen und sollen auch alle anderen. Eine Bank wird dazu noch direkt vor der Blumenwiese aufgestellt und lädt Besucher künftig zum Verweilen und Betrachten ein.


Natürliche Verantwortung

Je mehr die Pflanzen gedeihen, desto eifriger werden die kleinen Nachwuchsgärtner. Sie gießen, zupfen und umsorgen ihre Schützlinge und übernehmen damit ganz automatisch und ohne Druck Verantwortung für ihr Handeln. Respektvoller Umgang mit Natur und Umwelt wird so zur Selbstverständlichkeit.

Auch kreativ dürfen die Knirpse werden – zum Beispiel, wenn es um die Aussaat von Blumen geht. Und richtig stolz werden alle sein, wenn schon bald die Wiese blüht.

„Ein Natur-Lehrgarten für Kinder ist der erste Schritt einer umweltbewussten Bildung. Wie schön, dass wir so etwas mit unseren Fördergeldern voranbringen können. Meine Kinder hätten hier auch ihre Freude gehabt“, stellt Jürgen Stadlbauer, Leiter der Kreissparkasse Tutzing, fest, als er den Garten besucht. „Gärtnern ist für vieles gut“, schwärmt Dorn-Zachertz. „Es stärkt das Selbstwertgefühl, den Forschertrieb und, da zusammen vieles leichter geht, auch die Fähigkeit im Team zu arbeiten. Und das Schönste: die Kinder erfahren so unglaublich viel über die Natur!“
Martina Bartl
Martina Bartl
Gesellschaftliches Engagement

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