Vermieten wie ein Profi mit den Miet-Profis der Kreissparkasse
18. Juni 2018
Ein Leben für die Musik: die Eheleute Benno und Gisela Forster in ihrem heimischen Musikzimmer in Schäftlarn. Michael Forster, selbst Oboist und Dirigent, übernimmt zum 50-jährigen Jubiläum der Schäftlarner Konzerte die Organisation von seinen Eltern und dirigiert vier der fünf Konzerte selbst.
Schäftlarner Konzerte feiern 50-jähriges Jubiläum
20. Juni 2018

Jetzt den idealen Ausbildungsberuf finden

Was macht denn den perfekten Ausbildungsplatz aus? Ein fettes Gehalt? Die Firma am besten gleich um die Ecke? Nein, darauf kommt es nicht an. Den schlimmsten aller Sprüche, der zwar wahr, aber mindestens genauso abgenutzt ist, ersparen wir euch an dieser Stelle. Ihr werdet ihn noch früh genug hören … immer und immer wieder …

Aber eines ist völlig klar: Mit dem Einstieg in eure Ausbildung stellt ihr selber die Weichen. Eine möglichst lockere Lehrzeit ist vielleicht eine coole Vorstellung, aber kein wirklich sinnvoller Weg.

Denn hier startet eure Berufslaufbahn und die ist voraussichtlich etwa 40 Jahre lang. Darum ist es jetzt schon wichtig, die eigene Richtung gut einschätzen zu können. Fragt euch selbst: „Was will ich lernen?“ und „Was will ich in meinem Leben erreichen?“.

Noch keine Berufsidee?

Wer noch nicht weiß, wohin die berufliche Reise geht, der kann das auf drei unterschiedlichen Wegen herausfinden:

  1. Sprecht mit eurer Familie, euren Freunden und deren Eltern. Fragt sie, was sie für ihre Berufe lernen mussten, und erzählt ihnen, was ihr gerne macht und worin ihr gut seid. Der Vorteil dieser Methode ist, dass ihr unglaublich viel Information aus allen Richtungen bekommt. Das Risiko ist, dass ihr vielleicht danach mehrere Optionen seht und es euch schwerfallen könnte, euch für eine Richtung zu entscheiden.
  2. Ausbildungsberatung, IHK, Agentur für Arbeit, Ausbildungsmessen, Veranstaltungen zum Thema Berufsausbildung in eurer Schule - geht überall hin. Es lohnt sich, jede einzelne Minute, die ihr jetzt in die Beantwortung der Frage „Welchen Beruf will ich lernen?“ steckt, zahlt sich später hundertfach aus.
  3. Probiert aus! Ja, Praktika sind meist freiwillig und das bedeutet, ihr müsst Ferienzeit investieren. Aber es gibt keinen besseren Weg, um echte Einblicke in den Job eurer Träume zu gewinnen. Also testet so viele der Berufe, die euch interessieren, wie nur möglich.

Will ich, dass mir die Knödel um die Ohren fliegen?

Ihr meint, ihr könnt gut kochen? Sicher, da wird schon was dran sein. Aber wie viele junge Menschen sind nicht schon beim Versuch, ihre Leidenschaft für Lebensmittel und gute Küche zum Beruf zu machen, bitter auf die Nase gefallen? Gastronomie und Hotellerie sind sehr harte Branchen, der Ton ist rau, die Arbeitszeiten aufreibend und ihr fallt danach total erschöpft ins Bett. Doch wer es durchsteht und sich beweist, dem winken Anerkennung und eine Position in einem der zahlreichen herausragenden bayerischen Spitzenrestaurants oder -hotels. Und genau darum geht es!

TIPP:
Versucht herauszufinden, wo ihr hinwollt, und dann bringt in Erfahrung, wie der Weg dorthin aussieht. Beurteilt eure Stärken und Schwächen realistisch, aber bringt dann auch den Mut auf, die Herausforderung anzunehmen.

Anzug oder Blaumann?

Was klingt für euch besser? Motorensound und Pressluftschrauber oder Renditechancen und Buchhaltung? Wenn ihr Autos liebt, Mathe aber immer ein Albtraum für euch wahr, werdet ihr sicher gar nicht erst über eine Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann nachdenken. Aber wieso eigentlich nicht? Ist es nicht viel angenehmer, im Winter in der warmen Bank zwischen Computermonitor und Kundengespräch zu pendeln, als in der kalten Werkstatt unter schmutzigen Autos zu knien? Auf keinen Fall ¬– zumindest nicht, wenn ihr mehr auf Autos steht als auf Zahlen.

TIPP:
Informiert euch unbedingt auch darüber, wohin euch eure Berufswahl im Idealfall führen kann. Könnt ihr später einen Meisterbrief machen und Werkstatt-/ bauleiter werden? Wie stehen die Entwicklungschancen in der Bank oder im Büro? Macht ihr dann noch die gleiche Arbeit, wie in der Ausbildung, oder was genau wären eure Aufgaben? Fragt nach!
Übrigens: Wenn Ölwechsel und Kennfeldjustierung für euch vielleicht doch nicht so sehr nach einem spannenden Eintrag ins Ausbildungsheft klingen, ihr aber gerne täglich mit neuen Menschen in Kontakt tretet, in Mathe nicht komplett daneben hängt und euch durchaus fragt, wie man seine Finanzen richtig gut im Griff hat, dann ist eine Ausbildung bei der Kreissparkasse vielleicht doch der richtige Weg.

Wenn ihr den für euch passenden Ausbildungsberuf herausgefunden habt, ist es an der Zeit, das ideale Unternehmen für eure Ausbildung zu suchen. Mehr dazu lest ihr demnächst in Teil 2 unserer Serie zur Ausbildung
Natalie Dagåhs
Natalie Dagåhs
Ausbilderin

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