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Energieeffiziente Renovierung: So helfen Förderprogramme weiter

W enn Sie als Unternehmer oder Freiberufler heute in die Sanierung Ihrer gewerblichen Gebäude investieren, sollten Sie stets an den Aspekt der Energieeffizienz denken. Das macht schon deshalb Sinn, weil sich ein geringerer Energieverbrauch auf Dauer über geringere Stromkosten auszahlt. Bei diesen Maßnahmen winkt finanzielle Unterstützung durch öffentliche Förderprogramme. Dabei kann es um die Dämmung von Wänden oder Dachflächen gehen sowie um Investitionen in einen sommerlichen Wärmeschutz oder um eine energiesparende Beleuchtung. Das KfW-Energieeffizienzprogramm fördert alle Sanierungen, die den Anforderungen der geltenden Energieeffizienzverordnung (EnEV) entsprechen, mit langfristig garantierten günstigen Zinsen und Zuschüssen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Zinsgünstige Förderkredite für energieeffiziente Sanierung Aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm können Kredite in Höhe von bis zu 25 Millionen Euro pro Vorhaben beantragt werden, wobei auch Einzelmaßnahmen, wie etwa der Einbau von Fenstern und Außentüren oder die Installation einer Lüftungs- und Klimaanlage, unter die Förderung fallen. Entscheidende Voraussetzung ist, dass die Investition dem Ziel der Energieeinsparung und einer Minderung des CO2-Ausstoßes dient.

Tilgungsfreie Jahre und zehn-jährige Zinsbindung Folgende Laufzeiten stehen bei einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren zur Verfügung:

Bis zu fünf Jahre bei höchstens einem tilgungsfreien Anlaufjahr Bis zu zehn Jahre bei höchstens zwei tilgungsfreien Anlaufjahren Bis zu 20 Jahre bei höchstens drei tilgungsfreien Anlaufjahren

Der Zinssatz wird dabei für eine Kreditlaufzeit von maximal zehn Jahren festgeschrieben. Während der tilgungsfreien Jahre zahlen Sie nur Zinsen. Danach erfolgt die Rückzahlung in gleich hohen vierteljährlichen Raten.

Tilgungszuschüsse erleichtern die Rückzahlung Mit Nachweis des erreichten KfW-Effizienzhaus-Niveaus subventioniert der Bund Ihre Sanierung durch die Zahlung eines Tilgungszuschusses. Mit folgenden Zuschüssen können Sie rechnen:

Bei Einzelmaßnahmen beträgt der Zuschuss 5 Prozent der zugesagten Darlehenssumme, maximal 50 Euro pro Quadratmeter der Nettogrundfläche. Ist ein Energieeffizienzhaus-Standard erreicht, beträgt der Zuschuss zwischen 7,5 Prozent und 17,5 Prozent des Zusagebetrags. Beim Effizienzhaus „100“ beträgt der Zuschuss 10 Prozent des Zusagebetrags bei maximal 100 Euro pro Quadratmeter. Liegt der jährliche Primärenergiebedarf infolge der Sanierung sogar noch niedriger, kann der Tilgungszuschuss auch 17,5 Prozent bei max. 175 Euro pro Quadratmeter betragen.

Wichtig: Rechtzeitig handeln und Fristen einhalten Unverzichtbar ist es, dass Sie den Antrag auf die KfW-Finanzierung bei Ihrer Kreissparkasse auf jeden Fall vor Beginn des Vorhabens stellen. Die Mittel aus dem Darlehen sollten außerdem zwölf Monate nach Kreditzusage abgerufen werden. Angeforderte Beträge müssen innerhalb von sechs Monaten vollständig dem festgelegten Verwendungszweck zugeführt werden.

Diese Vorhaben werden gefördert:

  • Energetische Sanierung gewerblich genutzter Nichtwohngebäude, die den Standard für Bestandsgebäude der KfW-Effizienzhäuser „70“, „100“ oder „Denkmal“ erreichen.
  • Einzelmaßnahmen wie
  • Wärmedämmung
  • Fenster, Vorhangfassaden, Außentüren und Tore, Ladestellen
  • Sommerlicher Wärmeschutz
  • Lüftung und Klima inklusive Wärme- und Kälterückgewinnung, Abwärmenutzung
  • Wärme- und Kälteerzeugung, -verteilung und -speicherung, Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen
  • Austausch und/oder Optimierung der Beleuchtung
  • Einbau oder Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Gebäudeautomation
  • Sonstige Maßnahmen zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme (zum Beispiel Nebenarbeiten oder Planungskosten).

Förderprogramme der LfA Förderbank Bayern

Auch die LfA Förderbank Bayern unterstützt Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen sowie von Freiberuflern, die auf mehr Energieeffizienz abzielen mit Förderprogrammen.

Näheres erfahren Sie hier.

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