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So machst du dein Fahrrad diebstahlsicher

Jugendliche mit Fahrrad: Je teurer das Rad, desto wichtiger ist darum eine gute Sicherung.
Fahrräder werden gern gestohlen. Je teurer das Rad, desto wichtiger ist darum eine gute Sicherung. Letztlich ist es nicht immer Zufall, ob dein Rad den Besitzer wechselt oder nicht.

So schützt du dein Rad vor Langfingern


Fährst du täglich mit dem Rad? Dann ist es sicherlich unbequem, es jeden Abend in den Keller oder die Garage zu bringen. Allerdings können Diebe besonders nachts ungesehen arbeiten. Ein Fahrrad, das am Straßenrand steht, ist also fast schon eine Aufforderung zum Diebstahl. Kannst du das Rad nachts wegschließen, dann mach das – auch wenn dich der Aufwand nervt.

Kannst du das Fahrrad nicht einschließen, achte wenigstens darauf, es sorgfältig anzuschließen. Wenn du diese Tipps befolgst, kannst du das Risiko eines Diebstahls zumindest minimieren:

  • Schließ dein Fahrrad an und nicht nur ab: Ein Laternenpfosten, ein Straßenschild, ein dünner Baum – all das ist eine zusätzliche Sicherung. Ist das Fahrrad nur abgeschlossen, kann es leicht weggetragen werden.
  • Wenn du das Rad anschließt, achte darauf, auf jeden Fall den Rahmen und nicht nur das Vorderrad anzuschließen. Sonst hängt am Ende das Vorderrad am Pfosten, und der Rest des Rades fehlt. Perfekt sind zwei Schlösser: eines für den Rahmen und eines, um das Vorderrad anzuschließen.
  • Wenn du die Wahl hast: Schließe dein Rad lieber da an, wo viele Räder stehen. Oder zumindest da, wo viele Menschen sind. In belebten Gegenden fällt es eher auf, wenn sich jemand an deinem Fahrrad zu schaffen macht.

Die Wahl des richtigen Schlosses

Kauf nicht das günstigste Fahrradschloss. Die Polizei rät zu Bügelschlössern und Panzerkabeln. Das Prüfzeichen VdS steht in der Regel für besonders hohe Sicherheit. Je teurer das Fahrrad, desto mehr sollte das Schloss kosten. Die Polizei empfiehlt, zehn Prozent des Fahrradpreises zu investieren. Das gilt besonders, wenn das Fahrrad teuer und leicht ist, denn leichte Fahrräder sind einfacher zu stehlen als schwere: Sie lassen sich bequem wegtragen und an einem sicheren Ort in Ruhe knacken.

Codierung des Fahrrads

Es gibt auch die Möglichkeit, das Fahrrad mit einem Code zu kennzeichnen. Dabei wird der Rahmen des Rades mit einer Buchstaben-Nummern-Folge graviert. Das übernehmen häufig Fahrradhändler, Versicherungen, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) oder manchmal auch die Polizei. Die Gravur enthält ein Kürzel für die Stadt, in der der Besitzer wohnt, für die Straße und die Hausnummer. Und sie wird mit den Initialen des Eigentümers gekoppelt.

Einen Diebstahl verhindern kann man mit der Codierung alleine nicht. Für Diebe ist die Gravur aber abschreckend. Für sie sinkt der Verkaufswert eines geklauten Rads nämlich erheblich, wenn es codiert ist, erläutert der ADFC auf seiner Webseite. Und viele Fundämter und Polizisten können sie übersetzen und so das Rad dem Eigentümer zurückgeben – vorausgesetzt, er ist in der Zwischenzeit nicht umgezogen.
Dimitrios Grammenos
Dimitrios Grammenos
Filiale München

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