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Schutz vor Dieben

Rubrik: Finanzen
13.12.2017
Rubrik: Finanzen
13.12.2017
So schützen Sie sich gegen Einbrüche
Es ist traurig, aber leider wahr. Der Winter ist nicht nur die Zeit der Freude auf das Weihnachtsfest und das neue Jahr, sondern auch die Hochsaison für Einbrecher. Sie nutzen die „dunkle Jahreszeit“, in der viele Menschen zudem oft auf Festtagsbesuchen oder im Winterurlaub unterwegs sind, für ihre Machenschaften. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als 151.000 Wohnungseinbrüche, von denen nicht einmal ein Fünftel aufgeklärt wurde. Das Risiko ist nicht zu unterschätzen. Nicht einmal 20 Sekunden etwa brauchen gerissene Eindringlinge, um ein einfaches Fenster auszuhebeln. Immerhin aber gibt es auch gute Nachrichten. Denn 44 Prozent aller Einbruchsversuche scheitern an Sicherungsvorkehrungen in Wohnungen und Häusern. Es lohnt sich also, vorbeugend zu handeln.

Schieben Sie einen Riegel vor
Häufig dringen Einbrecher einfach direkt durch die Tür ein. Doch schon ein gutes Schloss mit speziellen Zylindern, Schutzbeschlägen oder Schließblechen erschwert den Zugang. Das kostet den Dieben zumindest Zeit und damit steigt ihre Furcht, entdeckt zu werden. Zusätzlichen Schutz bieten an der Eingangstür angebrachte Sperrbügel, Querriegelschlösser und Weitwinkelspione. Fenster sind insbesondere in Einfamilienhäusern und Erdgeschosswohnungen ein Risikofaktor. Sie lassen sich durch aufschraubbare Zusatzschlösser oder abschließbare Griffe sichern. Als besonders wirksames Mittel gegen das Aushebeln gelten sogenannte Pilzkopfzapfen, die sich leicht anbringen lassen. Grundsätzlich lohnt sich die Beratung durch einen Fachbetrieb, der auch über geeignete Alarmanlagen aufklärt. Experten sind ebenso dann gefragt, wenn Sie als Eigentümer einbruchhemmende Fenster aus Sicherheitsglas und mit sehr stabilen Rahmen einbauen oder nachrüsten. Empfehlenswert sind dabei Türen und Fenster ab der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 (die Norm für Einbruchschutz).

Gut aufpassen im Alltag
Oft helfen allein schon vorsichtige Verhaltensweisen, dem Einbruch vorzubeugen:

• Schließen Sie die Tür beim Verlassen der Wohnung zweimal ab. Einfaches Zuziehen erleichtert den Dieben ihre Tat.

• Besprechen Sie als Bewohner eines Mehrfamilienhauses mit ihren Nachbarn, ab welcher Uhrzeit die Haustür abends immer abgeschlossen sein soll. Grundsätzlich ratsam zudem: Über die Gegensprechanlage oder den Türspion prüfen, wer klingelt.

• Denken Sie daran, dass gekippte Fenster für Einbrecher wie eine Einladung wirken.

• Lassen Sie Rollos nur zur Nachtzeit herunter. Tagsüber geschlossene Rollos signalisieren, dass niemand da ist.

• Stellen Sie sich gut mit den Menschen in Ihrer Umgebung: Aufmerksame Nachbarn machen es Kriminellen schwer, unbemerkt zu bleiben.

Was Sie im Ernstfall eines Einbruchs als Erstes tun sollten, erfahren Sie auf der Checkliste unter: https://www.sparkasse.de/themen/eigenheim-finanzieren/das-sollten-sie-nach-einem-einbruch-tun.html

Schaden begrenzen
Ganz auszuschließen sind Verbrechen auch mit den besten Sicherheitsvorkehrungen nicht. Eine Hausratversicherung kann helfen, den finanziellen Schaden in Grenzen halten. Sie ersetzt aus den eigenen vier Wänden gestohlene Gegenstände und bietet unter anderem auch Schutz bei Feuer oder einem Wasserrohrbruch. Das muss nicht teuer sein. Die Versicherungskammer Bayern etwa bietet Hausratspolicen schon ab 3,95 Euro monatlich an. Ihr Berater der Kreissparkasse erläutert Ihnen gerne, was bei der Wahl der Versicherungssumme und der Tarife zu beachten ist. Sie können sich dabei auch gegen perfide Trickdiebe absichern, die gerade in jüngster Zeit erschreckend häufig auftreten. Angebliche Heizungskostenableser oder falsche Handwerker lenken die Bewohner einer Wohnung ab, während ihre Komplizen in den Nebenzimmern nach Geld und Schmuck suchen. Denken Sie also grundsätzlich daran, Wertgegenstände nicht offen herumliegen zu lassen.

TIPP FÜR EIGENHEIMBESITZER
Einbrecher verursachen häufig auch erhebliche Schäden am Gebäude. Gegen die finanziellen Folgen können Sie sich im Rahmen Ihrer Wohngebäudeversicherung schützen.
Stephanie Fischer
Stephanie Fischer
Marketing / Vertrieb

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