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Ein Zeichen setzen

Rubrik: Region
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Die Kreissparkasse spendet seit dem Jahr 2012 im Rahmen ihrer Aktion „Spenden statt Weihnachtskarten“ für karitative und gemeinnützige Zwecke. In diesem Jahr durften sich 26 Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung in den Landkreisen München Starnberg und Ebersberg über Zuwendungen in Höhe von insgesamt 100.000 Euro freuen.

Freiwillig für andere da sein – was das bedeutet, wird besonders bei den Ehrenamtlichen in der Hospiz- und Palliativversorgung deutlich. Rund 80.000 von ihnen gibt es in Deutschland, die Tendenz ist steigend. Die Helfer begleiten Betroffene und Familien während der schwersten Tage ihres Lebens und handeln dabei immer im Interesse der ihnen anvertrauten Patienten.

„Die Verbreitung des Hospizgedankens halte ich für äußerst wichtig“, so Josef Bittscheidt, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse. „Mit unserer Aktion wollen wir ein Zeichen setzen und auf die wichtige Arbeit dieser Einrichtungen aufmerksam machen“.

Die Hospiz- und Palliativarbeit ist sehr vielschichtig. Der bekannteste Aspekt ist sicher die Pflege und medizinische Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden, bei der die Linderung von Beschwerden und Schmerzen im Vordergrund steht.

Ebenso wichtig ist jedoch die psychosoziale Begleitung. Hier geht es darum, Betroffenen und deren Angehörigen Ängste zu nehmen und über Nöte und Herausforderungen zu sprechen, die mit der veränderten Lebenssituation einhergehen. Mit ihrer Unterstützung ermöglichen die Einrichtungen für Hospiz- und Palliativversorgung ihren Patienten und Angehörigen eine Verbesserung der Lebensqualität.

Da der Zuschuss und die Tagessätze der Krankenkassen nicht die tatsächlichen Kosten abdecken sind die Einrichtungen auf zusätzliche Spenden angewiesen. Von den Spendengeldern werden unter anderem die Kosten für Aus- und Fortbildung der Hospizbegleiter und deren Einsätze finanziert.
Torsten Koch
Torsten Koch
Bereichsleiter Vorstandsstab / Kommunikation

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