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29. Mai 2020

Corona-Krise – Optimistische Erwartungshaltung der Märkte

28. Mai 2020
Finanzen
Was sollten Anleger in der derzeitigen Situation tun?
 
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28. Mai 2020| Finanzen
Was sollten Anleger in der derzeitigen Situation tun?

Corona-Krise – Optimistische Erwartungshaltung der Märkte

Die Aktienmärkte streben scheinbar unaufhaltsam nach oben und an den Anleihemärkten engen sich die Spreads weiter ein. Ein Grund für die optimistische Erwartungshaltung der Märkte ist, dass sich das realwirtschaftliche Umfeld weiter verbessert. Und tatsächlich deuten die Datenpunkte der vergangenen Tage darauf hin, dass sich relativ zu den Tiefständen eine gewisse Stabilisierung und teilweise auch Erholung abzeichnet. Doch noch sind diese Indikatoren mit Vorsicht zu genießen, denn die absoluten Niveaus liegen weiter tief im Rezessionsbereich. Damit lässt sich zwar die Erwartungshaltung des Marktes erklären, dass der Tiefpunkt der Konjunktur bereits hinter uns liegen dürfte. Und tatsächlich werden die Aufholeffekte punktuell sehr stark positiv ausfallen, z.B. bei der Wiedereröffnung von zuvor geschlossenen Geschäften. Eine stetige und zügige Erholung im Anschluss an diese Einmaleffekte wird dann aber deutlich schwieriger werden. Selbst bei einer raschen Öffnung der Wirtschaften, was aktuell aufgrund des erfreulichen Infektionsverlaufs weiter als das wahrscheinlichste Szenario angenommen werden kann, wird der Erholungsprozess Zeit in Anspruch nehmen und von Rückschlägengekennzeichnet sein ...

Vollständige Prognose der Deka

Dr. Ulrich Kater

Chefvolkswirt der Dekabank



Corona-Krise – Optimistische Erwartungshaltung der Märkte


Die Aktienmärkte streben scheinbar unaufhaltsam nach oben und an den Anleihemärkten engen sich die Spreads weiter ein. Ein Grund für die optimistische Erwartungshaltung der Märkte ist, dass sich das realwirtschaftliche Umfeld weiter verbessert. Und tatsächlich deuten die Datenpunkte der vergangenen Tage darauf hin, dass sich relativ zu den Tiefständen eine gewisse Stabilisierung und teilweise auch Erholung abzeichnet. Doch noch sind diese Indikatoren mit Vorsicht zu genießen, denn die absoluten Niveaus liegen weiter tief im Rezessionsbereich. Damit lässt sich zwar die Erwartungshaltung des Marktes erklären, dass der Tiefpunkt der Konjunktur bereits hinter uns liegen dürfte. Und tatsächlich werden die Aufholeffekte punktuell sehr stark positiv ausfallen, z.B. bei der Wiedereröffnung von zuvor geschlossenen Geschäften. Eine stetige und zügige Erholung im Anschluss an diese Einmaleffekte wird dann aber deutlich schwieriger werden. Selbst bei einer raschen Öffnung der Wirtschaften, was aktuell aufgrund des erfreulichen Infektionsverlaufs weiter als das wahrscheinlichste Szenario angenommen werden kann, wird der Erholungsprozess Zeit in Anspruch nehmen und von Rückschlägengekennzeichnet sein ...

Vollständige Prognose der Deka

Dr. Ulrich Kater

Chefvolkswirt der Dekabank


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