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Gelebte Humanität im Bayerischen Roten Kreuz

Zellner_BRK

Immer den Menschen im Blick: Wernher Weigert, Bereichsleiter Privatkunden West bei der Kreissparkasse und Theo Zellner, Präsident des BRK.

Rubrik: Menschen
07.08.2018
Rubrik: Menschen
07.08.2018
„Der Mensch steht im Mittelpunkt“ – diese Überzeugung leitet die Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). In der führenden Hilfsorganisation und einem der größten Wohlfahrtsverbände in Deutschland leisten über 180.000 Ehrenamtliche und 25.000 Hauptamtliche einen wesentlichen Beitrag für die Gesellschaft. Organisiert ist die Arbeit des BRK in den fünf Gemeinschaften Bereitschaften, Bergwacht, Wasserwacht, Jugendrotkreuz und Wohlfahrts- und Sozialarbeit und natürlich auch in 73 Kreisverbänden und fünf Bezirksverbänden.

Wer in Bayern die 112 wählt, der wird in den meisten Fällen einen Wagen des BRK zu sich rufen, denn über 80 Prozent aller Einsätze fährt das BRK mit hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Teams sind ausgestattet mit hervorragender Technik und Logistik und sind da, um zu helfen: Bei Unfällen, Hitzeschlägen, allen Notfällen die Erstversorgung durch den Rettungsdienst des BRK ist schnell und hält in nahezu allen Fällen die Hilfsfrist ein.

Die Bereitschaften des BRK sind rein ehrenamtlich organisiert. Über 25.000 Ehrenamtliche stehen bereit, neben ihren Arbeitsstellen im Katastrophenfall der Bevölkerung zu helfen. Überschwemmungen, Erdrutsche, Großfeuer und Großschadenslagen, wie etwa Terrorangriffe – das sind die Einsatzgebiete der Schnelleinsatzgruppen der Bereitschaften. Rund 20.000 Ehrenamtliche helfen bei den bayernweiten Blutspendeterminen, die durch den BRK-Blutspendedienst angeboten werden. Die Kreissparkasse ist hier unterstützend mit an Bord.

In der Bergwacht Bayern stellen rund 4.200 ehrenamtliche Bergwachtmänner und -frauen die Bergrettung in den bayerischen Alpen sowie Mittelgebirgen sicher und unterstützen den Naturschutz. Die 130.000 ehrenamtlichen Mitglieder der Wasserwacht Bayern retten Menschenleben in Schwimmbädern, an Flüssen und Seen, bilden Rettungsschwimmer aus und bringen Jung und Alt das Schwimmen bei.

Das Bayerische Jugendrotkreuz ist der eigenständige Kinder-, Jugend- und Nachwuchsverband des BRK. Über 106.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre engagieren sich ehrenamtlich in den fünf Rotkreuz-Gemeinschaften. Hier wird Erste Hilfe großgeschrieben: Sanitätsausbildung, Notfalldarstellung, kreatives Gestalten, Internationale Begegnungen, Ferienlager, Wettbewerbe – und vieles mehr.

Und die Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit des BRK trägt dazu bei, das Leben hilfebedürftiger Menschen vielfältiger, kontaktreicher und insgesamt froher zu gestalten. Dabei entwickeln sich die Ehrenamtlichen auch persönlich weiter und prägen das gesellschaftliche Klima, indem sie Verantwortung übernehmen.

Die Dinge von den Menschen her denken

„Es ist großartig, wie sich die Menschen beim BRK fortbilden und wie sehr ihre Arbeit von Menschlichkeit geprägt ist“, sagt BRK-Präsident Theo Zellner, der Zeit seines Lebens die Bedürfnisse der Menschen im Fokus hat: als Lehrer, als ehemaliger Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Bad Kötzting, als Landrat im Landkreis Cham ebenso wie als Präsident des Bayerischen Landkreistags und Präsident des Bayerischen Sparkassenverbands. „Ich bin ein leidenschaftlicher Dezentralist. Ich denke die Dinge nicht wie in einem Konzern von oben her, sondern immer von unten, von den Menschen. Daher habe ich mich immer als Dienstleister verstanden.“ So führte er in seiner Zeit als bayerischer Sparkassenpräsident schwierigste Verhandlungen zu einem guten Ende: das Beihilfeverfahren mit der Europäischen Kommission nach der Finanzkrise, die Übernahme der LBS durch die bayerischen Sparkassen und die Verhandlungen um die anteilige Übernahme der BayernLB. „Bei all diesen Großaufgaben haben die Sparkassen einen herausragenden Anteil geleistet. Da ist ganz viel Substanz da.“

Seit November 2014 ist Zellner ehrenamtlicher Präsident des BRK, seit Jahrzehnten ist er Kreisvorsitzender des Kreisverbands in Cham. Auch im BRK ist ihm die Basis wichtig, der Unterbau. „Selbstverständlichkeit ist der Feind der Wertschätzung. Das Wertvolle sind die Menschen. Für mich zählt, was wir gemeinsam tun können, die Leistung aller. Der Gesetzgeber ist wirklich gut beraten, das Ehrenamt zu stärken, es geht um soviel mehr als um Hilfe: um Zusammenhalt, Verantwortungsgefühl, Sinnhaftigkeit.“

Leben retten leicht gemacht, dank Blutspende

Der BRK-Blutspendedienst organisiert bayernweit Blutspendetage, unter dem Leitsatz „GEMEINSAM GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT! – schenke Leben Spende Blut“. In Kooperation mit dem Blutspendedienst animiert die Kreissparkasse ihrerseits heuer bereits das vierte Jahr in Folge mit einer eigenen regionalen Blutspendeaktion. In diesem Jahr ist der Aktionstag am 10. August in Gilching.

„Blutspenden helfen, Leben zu retten“, sagt Wernher Weigert, Bereichsleiter Privatkunden West bei der Kreissparkasse, der selber auch seit Jahren im Vorstand des BRK-Kreisverbands Starnberg ehrenamtlich tätig ist. „Wer Blut spenden möchte, kann über die Webseite des Blutspendedienstes ganz leicht den nächsten Termin in seiner Nähe herausfinden oder kommt am 10. August 2018 zur Blutspendeaktion der Kreissparkasse nach Gilching.“

Mehr zur Blutspendeaktion der Kreissparkasse

Blutspenden – das geht auch in Ihrer Nähe:
Michaela Bacher-Maurer
Michaela Bacher-Maurer
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