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Lebensretter sein – beim Blutspendetag in Gilching am 10. August

Blutspenden rettet Leben: Robert Schneider, Referent beim BRK-Blutspendedienst, und Michaela Bacher-Maurer vom Veranstaltungs-Team der Kreissparkasse.

Rubrik: Region
03.08.2018
Blut kann Leben retten, Blutspenden ist der Weg dorthin. Und so richtet die Kreissparkasse jetzt bereits ihren vierten Blutspendetag aus. In den vergangenen drei Jahren fand er in Starnberg, Garching und Poing statt – heuer heißt es am Freitag, 10. August 2018, von 11 bis 19 Uhr: Auf nach Gilching! Zum mobilen Blutspende-Truck des Bayerischen Roten Kreuzes auf dem Marktplatz, gleich neben der Kreissparkasse.

Zum BRK-Team gehören ein Arzt, der die Spendertauglichkeit feststellt, sowie Rettungsassistent, Pfleger oder Krankenschwester, die die Blutentnahme durchführen. Der Truck hat sieben Liegeplätze, sodass pro Stunde im Schnitt 20 Personen Blut spenden können. Bei der Vollblutspende wird rund ein halber Liter Blut abgenommen – Frauen können vier-Mal pro Jahr Blut spenden, Männer sogar sechs Mal, und dies zwischen dem 18. und 72. Lebensjahr.

„Ein Operationssaal ohne Blutkonserven ist undenkbar“

„Für die Medizin sind Blutkonserven absolut lebensnotwendig“, sagt Robert Schneider, ausgebildeter Rettungssanitäter und Gebietsreferent beim Blutspendedienst des BRK. „Wer Blut spendet, rettet gleich dreimal Leben. Denn Blut kann nach der Entnahme in seine drei Bestandteile getrennt werden: in die roten Blutkörperchen, die Blutplättchen und die flüssigen Teile, das sogenannte Plasma. Und diese drei Blutbestandteile kommen dann vielfältig zum Einsatz, zum Beispiel in der Krebstherapie, bei Herzerkrankungen oder bei der Herstellung von Medikamenten.“

Pro Tag (!) werden in Bayern 2.000 Blutkonserven gebraucht, in Deutschland 15.000. Spenderblut, das natürlich nach Blutgruppen unterschieden wird, ist in eingefrorenem Zustand 42 Tage haltbar, wird von Kliniken in aller Regel aber bereits wesentlich früher eingesetzt. „Blut ist ein unentgeltliches hohes Gut, mit dem wir sehr sorgfältig umgehen“, sagt Robert Schneider, der drei Teams in München, vier in Regensburg sowie je zwei in Gersthofen und Landsberg koordiniert. „Wir könnten deutlich mehr Blutspender brauchen. Mit unserem Truck und den mobilen Teams kommen wir in Schulen, Pfarrheime und Gemeindehäuser und zunehmend in Unternehmen.“

Die Blutspende ist auch gesund für den Spender

Die Kreissparkasse rührt auf eigene Kosten kräftig die Werbetrommel für den Blutspendetag – mit allem, was sich anbietet, über Plakate, Handzettel in den Geschäftsstellen, Postwurfsendungen und Facebook-Beiträge. Zudem unterstützt sie das BRK mit einer Spende. „Wir sind beim Blutspendetag aus Überzeugung mit dabei“, sagt Michaela Bacher-Maurer, die sich bei der Kreissparkasse um Werbung und Veranstaltungen kümmert. „Denn Blutspenden ist nicht nur lebenswichtig für den Einsatz in der Medizin. Blutspenden regt auch den Körper der Spender an, neue Blutzellen zu bilden. Wir freuen uns zusammen mit dem Team des BRK auf einen quicklebendigen Tag in Gilching.“

Und Robert Schneider ergänzt: „Am Vortag und am Tag selbst bitte viel trinken. Im Truck selbst haben wir Getränke, Obst und Schokolade da. Es ist für alles gesorgt.“ Mal sehen, ob der bisherige Blutspendetag-Rekord von 180 Spendern noch mal getoppt werden kann …
Marion Neupert
Marion Neupert
Social Media Managerin

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