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„Kronendach“ – ein Fall für „Blue Paw Artists“

Filmemacherin Marion Pöllmann in ihrem Element …

Filmemacherin Marion Pöllmann in ihrem Element …

Rubrik: Menschen
28.08.2018
Rubrik: Menschen
28.08.2018
Wer Filmemacherin Marion Pöllmann zuhört, ist sofort in einer anderen Welt: „Es gibt Lebensräume, die sind so besonders, dass man es erst glaubt, wenn man selbst mitten drin ist – eines dieser Natur-Paradiese ist das Kronendach des tropischen Regenwaldes in Guyana, an der südamerikanischen Atlantikküste nördlich von Brasilien. Dort, im Dachgeschoss der Tropen, leben wir mit den Tieren und filmen sie in ihrer natürlichen Umgebung.“.

Da gibt es zum Beispiel den Zwergameisenbär, nicht größer als ein Kaffeehaferl, mit ganz kleinen Klauen, dichtem wolligen Fell und langer Nase, oder das Baumozelot, seines langen Greifschwanzes wegen auch Langschwanzkatze genannt, dann die flinken Klammeraffen und natürlich den Baumstachler, ein Nager, der am Baum locker den sechsten Schwierigkeitsgrad klettert. König des guyanesischen Regenwaldes aber ist die Harpyie – einer der stärksten Greifvögel der Welt, mit krallenbewehrten Füßen so dick wie Unterarme.

Tief mit der Natur verbunden

Fünf Monate im Jahr und dies bereits seit 20 Jahren leben Marion Pöllmann und ihr Filmteam mit diesen Stars des Regenwaldes – dank moderner Baumklettertechniken im wahrsten Sinne des Wortes auf gleicher Augenhöhe. Zum Team gehören Lebenspartner und Biologe Rainer Bergomaz, ein Vollzeit-Kameramann und eine Assistentin sowie ein zehnköpfiges indianisches Team, bestehend aus Kameramann, Trainees, Helfern und Köchin. Der Firmenname „Blue Paw Artists“ – „paw“ wie Kralle/Klaue – zeigt die tiefe Verbundenheit des Teams mit der Natur.

Mit Guyana-Spirit

Die Region um das Basislager in Surama ist einer der größten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Hier entstanden auch die „Blue Paw Artists“-Produktionen „Anaconda – Silent Killer“ für National Geographic über die größte Schlange der Welt, „Im Bann des Kaimans“ oder die fünfteilige Expedition „Zu den Quellen des Essequibo“ für Arte. „Die Basisfinanzierung unserer bis zu 50 Minuten langen Beiträge erfolgt in aller Regel durch deutsche Sendeanstalten wie ARD, ZDF oder Arte“, erläutert Marion Pöllmann, „in der Zweitverwertung können dann auch internationale Sender wie BBC oder National Geographic die Rechte zur Ausstrahlung erwerben. Wir leben von unserer Arbeit, bilden indianische Kolleginnen und Kollegen aus und machen dieses besonders friedliche Land Guyana auch in Deutschland bekannt.“

„Blue Paw Artists“ ist seit Jahren Firmenkunde der Kreissparkasse. „Die Finanzierung von Tierfilmproduktionen erfordert Spezialwissen, zum Beispiel im Bereich von Bürgschaften“, sagt die studierte Betriebswirtin Marion Pöllmann, „da muss sich eine Bank im Medienbusiness richtig gut auskennen. Mit der Kreissparkasse haben wir einen Partner, der dieses Spezialwissen mitbringt. Nach meiner Erfahrung ist die Kreissparkasse eine der erfahrensten Banken in dem Bereich.“

„Bei der Begleitung von Filmprojekten kommt es nicht nur auf die monetären Faktoren einer Kreditprüfung an. Im Mittelpunkt der Beurteilung steht neben der realistischen Kalkulation des Projektes vor allem der Filmemacher selbst. Der Erfolg ist sehr stark von der Person abhängig. Kreativität, Know-how und Erfahrung machen den Unterschied aus, um Filmproduktionen, wie zum Beispiel das Projekt ‚Kronendach‘ umzusetzen“, erklärt Jürgen Schwilski, Leiter des Firmenkundencenters München, der auch die Firma „Blue Paw Artists“ begleitet.

Patrick Heigl
Patrick Heigl
Firmenkundenberatung München

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