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Herrmann’s Manufaktur – auch beim Hundefutter zählt die Herkunft!

Hübsch aufgereiht: Die Produkte von Hermanns Manufaktur.

Regional und nachhaltig für Ihren geliebten Vierbeiner.

Rubrik: Region
02.03.2018
Rubrik: Region
02.03.2018
Gedanken wie Genuss, Qualität, gesunde und bewusste Ernährung, vegan, artgerechte, ethisch korrekte Tierhaltung und kürzere Transportwege sind im Trend. Und sie spielen nicht nur beim Kauf von Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr eine Rolle.

Auch bei der Ernährung ihrer Haustiere achten immer mehr Menschen auf die Herkunft der Zutaten im Fertigfutter. "Der Trend geht sogar zur biologisch-nachhaltigen Ernährung auch beim Vierbeiner", so Erich Herrmann, der sich mit seiner "Herrmann's Manufaktur" aus dem kleinen Aßling heraus in nicht einmal zehn Jahren einen soliden Nischenplatz als Anbieter von Biofutter für Hund und Katz' erwirtschaftet hat. Von Anfang an sei es dabei selbstverständlich gewesen, dass, sofern verfügbar, Rohstoffe aus der Region verwendet werden. "Das geht aber nicht bei allen Sorten", so Herrmann und nennt als Beispiel das "Ziege-Menü". Da es im Landkreis nicht allzu viele Ziegenzüchter gibt, muss er seine Produzenten deutschlandweit suchen.
Aßlinger BIO-Futterprodukte – mit Zertifikat
Als er im Jahr 2006 die Manufaktur in Aßling gründete, gehörte er zu den ersten BIO-Hunde- und BIO-Katzennahrungs-Herstellern in Deutschland mit eigener Produktion in handwerklicher Fertigung und nachhaltiger, ganzheitlicher Arbeitsweise. Inzwischen beliefert das Unternehmen mit seinen Bio-Futterprodukten für Hunde und Katzen auch Großkunden in ganz Europa und beschäftigt 40 Mitarbeiter. "Der Trend geht zu veganem Hundefutter", hat er beobachtet.

Grundidee war und ist es, nicht nur mit den eigenen Haustieren pfleglich umzugehen, sondern auch mit den Tieren, die das Fleisch für die Tiernahrung liefern. Daher hat sich das Unternehmen biozertifizieren lassen und sich dem Erzeugerverband "Biokreis" angeschlossen, der strenge Kontrollen durchführt.

"Nachhaltigkeit aus Überzeugung" –so lautet ein zweites wichtiges Ziel des Unternehmens. In diesem Sinne verstehen sich auch die Fertigung in Aßling nicht allein als Abfüllstation von Bioware. Vielmehr ist dort eine nachhaltige, ökologische Produktionsstätte entstanden, die modernsten Umwelt- und Energiestandards entspricht.
So stammt das Wasser zur Kühlung der Sterilisationsanlage aus der hauseigenen Zisterne, die von einem eigenen Brunnen gespeist wird. In einem Kreislaufsystem wird dieses mehrmals wieder verwendet und spart so über zwei Millionen Liter Trinkwasser im Jahr. Die Abwärme, die beim Kochen des Futters entsteht, wiederum wird zum Heizen der Räume und für Warmwasser zu Reinigungszwecken eingesetzt. Auch Kartons und Altpapier werden im Haus gesammelt und in einer Behindertenwerksatt zu neuen Verpackungsmaterialien verarbeitet. Der Strom wird über eine eigene Photovoltaik-Anlage erzeugt.
 
Regionalität ist Trumpf…
Die Regionalität lebt Herrmann auch auf der finanziellen Seite. Seit Gründung der Manufaktur in 2006 begleitet die Kreissparkasse Herrmann bei dem Aufbau seines Geschäftes.
Die Produktionsstätte in Aßling konnte gemeinsam mit Bayern Grund durch eine maßgeschneiderte Finanzierung realisiert werden. In den Folgejahren waren erhebliche Investitionen, insbesondere in Maschinen und in die Optimierung der Herstellung der Produkte erforderlich. Die Kreissparkasse begleitete die Entwicklung mit Finanzierungen und Leasingverträgen.

„Die Investition in die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes wurde ebenso durch eine Finanzierung der Kreissparkasse möglich. So decken wir den erheblichen Eigenenergiebedarf in unserem Hause zu einem Großteil selbst. Letztendlich haben wir mit Herrn Fent als zuständigen Firmenkundenberater der Kreissparkasse einen zuverlässigen Partner, dem wir vertrauen“, bekundet Herrmann.

…auch im Marketing
Regionalität hat sich aus Erfahrung des Aßlinger Manufakturchefs zu einem wertvollen Marketingfaktor entwickelt. Als vielleicht größten Vorteil nennt er das Vertrauen, das seinen Produkten vor allem im Ausland entgegen gebracht werden. "Die Verbraucher schätzen die deutsche Qualität, daher wurde seit Einführung der neuen Herrmanns Linie auf jedes Etikett das Siegel „ Made in Germany“ gedruckt." Durch den neuen Trend sieht er die Arbeit der vergangenen Jahre bestätigt. Auch hat er vor, sein Unternehmen durch technische Innovationen und strategische Ausrichtung noch weiter auszubauen, um vom kleinen Eck in der oberbayerischen Diaspora aus den Weltmarkt weiter zu erobern.
Patrick Heigl
Patrick Heigl
Firmenkundenberatung München

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