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Kreissparkasse stellt Geschäftsentwicklung vor

6. April 2021
Kreissparkasse
Zufriedenstellendes Wachstum in einem herausfordernden Jahr.
 
6. April 2021
Kreissparkasse
Zufriedenstellendes Wachstum in einem herausfordernden Jahr.
 
6. April 2021
| Kreissparkasse
Zufriedenstellendes Wachstum in einem herausfordernden Jahr.

Kreissparkasse stellt Geschäftsentwicklung vor


„Die Kreissparkasse verzeichnete angesichts des schwierigen Umfeldes im vergangenen Jahr in fast allen Geschäftsbereichen ein zufriedenstellendes Wachstum“, erklärte der Vorstandvorsitzende Andreas Frühschütz bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für das Jahr 2020. Das Jahr sei geprägt worden von den Auswirkungen des Corona-Virus, welches sich nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich zu einer globalen Katastrophe entwickelt habe.


Geschäftsentwicklung

Das Kundengeschäftsvolumen der Kreissparkasse, also die Summe aus Kundeneinlagen, Kundenkrediten und den Wertpapierbeständen in den Kundendepots, stieg um 868 Millionen Euro und betrug zum Jahresende 2020 rund 24,1 Milliarden Euro.

Im Bestand der Kundeneinlagen verzeichnete die Kreissparkasse ein geringfügiges Wachstum um 79 Millionen Euro auf rund 10,5 Milliarden Euro. „Längerfristige Anlagen gewannen aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus für unsere Kunden nicht an Attraktivität“, erklärte der Vorstandsvorsitzende weiter. 88 Prozent der Einlagen legten die Kunden auf ihren Konten kurzfristig an.

Trotz erschwerter Rahmenbedingungen konnte die Kreissparkasse 2020 mit einem Wachstum im Kreditbestand um 5,4 Prozent auf rund 9,2 Milliarden Euro nahezu an die Vorjahresentwicklung anknüpfen. Die Ausleihquote der Kreissparkasse ist um fast 4 Prozentpunkte gestiegen: Das Kreditinstitut reichte im Jahr 2020 circa 88 Prozent der Kundeneinlagen wieder als Kredite für private und unternehmerische Investitionen in der Region aus. Frühschütz erklärte: „Als Sparkasse sind wir damit auch unserer besonderen Verantwortung in der Corona-Pandemie gerecht geworden.“

Längerfristige Wertpapieranlagen, die der Risikobereitschaft der Kunden entsprechen, rücken angesichts der niedrigen Zinsen auf Spareinlagen immer stärker in den Mittelpunkt der Beratung. Der Wertpapierbestand erhöhte sich 2020 trotz des zwischenzeitlichen Markteinbruchs um 7,8 Prozent. Zum Jahresende betreute die Kreissparkasse einen Bestand von 4,4 Milliarden Euro in den Kundendepots.


Ertragsentwicklung

Der Zinsüberschuss der Kreissparkasse geht weiter deutlich zurück. Das war angesichts des anhaltenden Negativzinsniveaus zu erwarten. Die Zinsspanne als wichtigste Ertragsquelle ist im vergangenen Jahr nochmals um 11,1 Millionen auf 173 Millionen Euro gesunken.

Das verbleibende Jahresergebnis von rund 39 Millionen Euro fließt in die weitere Stärkung der Rücklagen und Vorsorgereserven der Kreissparkasse. „So halten wir Schritt mit den weiter steigenden Eigenkapitalanforderungen für die Kreditvergabe und sichern die Finanzierungskraft für unsere Region“, sagte der Vorstandsvorsitzende.


S-Cashback

Seit Jahresende können Privatkunden das Einkaufsvorteilsprogramm „S-Cashback“ nutzen. Bei Zahlung mit der Sparkassen-Card oder der Sparkassen-Kreditkarte bei regional und bundesweit teilnehmenden Händlern gibt es automatisch attraktive Gutschriften anteilig zum Einkaufswert direkt aufs Girokonto.


Digitalisierung

Die Digitalisierung hat auch bei den Kunden der Kreissparkasse im vergangenen Jahr einen weiteren Schub erfahren. Die überwiegende Zahl der Kunden ist inzwischen „online“. Wer Onlinebanking hat, griff 2020 durchschnittlich acht Mal im Monat darauf zu, jeder zweite davon inzwischen über die mobile Banking-App „Sparkasse“.

Für Geschäftskunden hat die Kreissparkasse 2020 mit dem Business Center ein spezielles Angebot geschaffen, das ihnen zeitliche und örtliche Flexibilität bietet: Ein Team von Beratern, das speziell für die Bedürfnisse unternehmerischer Kunden geschult wurde, unterstützt Kunden online und telefonisch bei ihren Anliegen.


Anpassung der Standorte

Wer die Kreissparkasse auf digitalem Weg erreichen kann, der nimmt Service und einfache Beratung in den Filialen und Geschäftsstellen kaum noch in Anspruch. Die Kreissparkasse passt ihr Geschäftsstellennetz diesem veränderten Bedarf an und hatte bereits im März 2021 Kunden und Öffentlichkeit detailliert über die Veränderungen informiert.


Gesellschaft / Soziales

Die Kreissparkasse engagierte sich auch 2020 wieder für Soziales, Kultur, Bildung und den Breitensport: Rund 1,2 Millionen Euro kamen über Spenden, Sponsoring und über die vier gemeinnützigen Stiftungen der Kreissparkasse der Region zugute.


Wechsel im Vorstand

In der Besetzung des Kreissparkassenvorstands gab es im vergangenen Jahr einige Veränderungen: Am 1. September übernahm Andreas Frühschütz den Vorstandsvorsitz, nachdem Josef Bittscheidt mit Ablauf seines Dienstvertrages zum 31. August 2020 in den Ruhestand getreten war.

Ebenfalls ruhestandsbedingt schied bereits im Februar 2020 der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Walter Fichtel aus. In diesem Zuge wurde der Vorstand von vier auf drei Mitglieder reduziert. Im Oktober komplettierte Armin Zimmermann das Gremium, der zuvor im Vorstand der Sparkasse Vest in Recklinghausen tätig war.


Ausblick

„Durch gesundes Wirtschaften der Vorjahre hat die Kreissparkasse ein ausreichendes Polster, um ihre Kreditvergabe weiterhin zu sichern und so möglichst vielen Unternehmen durch die Krise zu helfen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Frühschütz.

Jedoch sei 2021 mit steigenden Kreditausfällen zu rechnen mit daraus resultierenden außerordentlichen Belastungen für die Kreissparkasse. Nachdem die EZB als Folge der Corona-Krise weiterhin umfangreiche Anleihekäufe tätige, sei der langjährige Trend zu rückläufigen Zinserträgen gefestigt.

„Unsere Ertragslage wird daraus folgend weiter belastet und wir rechnen mit einem weiteren Rückgang des operativen Ergebnisses im laufenden Jahr“, so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden.

Kreissparkasse stellt Geschäftsentwicklung vor


„Die Kreissparkasse verzeichnete angesichts des schwierigen Umfeldes im vergangenen Jahr in fast allen Geschäftsbereichen ein zufriedenstellendes Wachstum“, erklärte der Vorstandvorsitzende Andreas Frühschütz bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für das Jahr 2020. Das Jahr sei geprägt worden von den Auswirkungen des Corona-Virus, welches sich nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich zu einer globalen Katastrophe entwickelt habe.


Geschäftsentwicklung

Das Kundengeschäftsvolumen der Kreissparkasse, also die Summe aus Kundeneinlagen, Kundenkrediten und den Wertpapierbeständen in den Kundendepots, stieg um 868 Millionen Euro und betrug zum Jahresende 2020 rund 24,1 Milliarden Euro.

Im Bestand der Kundeneinlagen verzeichnete die Kreissparkasse ein geringfügiges Wachstum um 79 Millionen Euro auf rund 10,5 Milliarden Euro. „Längerfristige Anlagen gewannen aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus für unsere Kunden nicht an Attraktivität“, erklärte der Vorstandsvorsitzende weiter. 88 Prozent der Einlagen legten die Kunden auf ihren Konten kurzfristig an.

Trotz erschwerter Rahmenbedingungen konnte die Kreissparkasse 2020 mit einem Wachstum im Kreditbestand um 5,4 Prozent auf rund 9,2 Milliarden Euro nahezu an die Vorjahresentwicklung anknüpfen. Die Ausleihquote der Kreissparkasse ist um fast 4 Prozentpunkte gestiegen: Das Kreditinstitut reichte im Jahr 2020 circa 88 Prozent der Kundeneinlagen wieder als Kredite für private und unternehmerische Investitionen in der Region aus. Frühschütz erklärte: „Als Sparkasse sind wir damit auch unserer besonderen Verantwortung in der Corona-Pandemie gerecht geworden.“

Längerfristige Wertpapieranlagen, die der Risikobereitschaft der Kunden entsprechen, rücken angesichts der niedrigen Zinsen auf Spareinlagen immer stärker in den Mittelpunkt der Beratung. Der Wertpapierbestand erhöhte sich 2020 trotz des zwischenzeitlichen Markteinbruchs um 7,8 Prozent. Zum Jahresende betreute die Kreissparkasse einen Bestand von 4,4 Milliarden Euro in den Kundendepots.


Ertragsentwicklung

Der Zinsüberschuss der Kreissparkasse geht weiter deutlich zurück. Das war angesichts des anhaltenden Negativzinsniveaus zu erwarten. Die Zinsspanne als wichtigste Ertragsquelle ist im vergangenen Jahr nochmals um 11,1 Millionen auf 173 Millionen Euro gesunken.

Das verbleibende Jahresergebnis von rund 39 Millionen Euro fließt in die weitere Stärkung der Rücklagen und Vorsorgereserven der Kreissparkasse. „So halten wir Schritt mit den weiter steigenden Eigenkapitalanforderungen für die Kreditvergabe und sichern die Finanzierungskraft für unsere Region“, sagte der Vorstandsvorsitzende.


S-Cashback

Seit Jahresende können Privatkunden das Einkaufsvorteilsprogramm „S-Cashback“ nutzen. Bei Zahlung mit der Sparkassen-Card oder der Sparkassen-Kreditkarte bei regional und bundesweit teilnehmenden Händlern gibt es automatisch attraktive Gutschriften anteilig zum Einkaufswert direkt aufs Girokonto.


Digitalisierung

Die Digitalisierung hat auch bei den Kunden der Kreissparkasse im vergangenen Jahr einen weiteren Schub erfahren. Die überwiegende Zahl der Kunden ist inzwischen „online“. Wer Onlinebanking hat, griff 2020 durchschnittlich acht Mal im Monat darauf zu, jeder zweite davon inzwischen über die mobile Banking-App „Sparkasse“.

Für Geschäftskunden hat die Kreissparkasse 2020 mit dem Business Center ein spezielles Angebot geschaffen, das ihnen zeitliche und örtliche Flexibilität bietet: Ein Team von Beratern, das speziell für die Bedürfnisse unternehmerischer Kunden geschult wurde, unterstützt Kunden online und telefonisch bei ihren Anliegen.


Anpassung der Standorte

Wer die Kreissparkasse auf digitalem Weg erreichen kann, der nimmt Service und einfache Beratung in den Filialen und Geschäftsstellen kaum noch in Anspruch. Die Kreissparkasse passt ihr Geschäftsstellennetz diesem veränderten Bedarf an und hatte bereits im März 2021 Kunden und Öffentlichkeit detailliert über die Veränderungen informiert.


Gesellschaft / Soziales

Die Kreissparkasse engagierte sich auch 2020 wieder für Soziales, Kultur, Bildung und den Breitensport: Rund 1,2 Millionen Euro kamen über Spenden, Sponsoring und über die vier gemeinnützigen Stiftungen der Kreissparkasse der Region zugute.


Wechsel im Vorstand

In der Besetzung des Kreissparkassenvorstands gab es im vergangenen Jahr einige Veränderungen: Am 1. September übernahm Andreas Frühschütz den Vorstandsvorsitz, nachdem Josef Bittscheidt mit Ablauf seines Dienstvertrages zum 31. August 2020 in den Ruhestand getreten war.

Ebenfalls ruhestandsbedingt schied bereits im Februar 2020 der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Walter Fichtel aus. In diesem Zuge wurde der Vorstand von vier auf drei Mitglieder reduziert. Im Oktober komplettierte Armin Zimmermann das Gremium, der zuvor im Vorstand der Sparkasse Vest in Recklinghausen tätig war.


Ausblick

„Durch gesundes Wirtschaften der Vorjahre hat die Kreissparkasse ein ausreichendes Polster, um ihre Kreditvergabe weiterhin zu sichern und so möglichst vielen Unternehmen durch die Krise zu helfen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Frühschütz.

Jedoch sei 2021 mit steigenden Kreditausfällen zu rechnen mit daraus resultierenden außerordentlichen Belastungen für die Kreissparkasse. Nachdem die EZB als Folge der Corona-Krise weiterhin umfangreiche Anleihekäufe tätige, sei der langjährige Trend zu rückläufigen Zinserträgen gefestigt.

„Unsere Ertragslage wird daraus folgend weiter belastet und wir rechnen mit einem weiteren Rückgang des operativen Ergebnisses im laufenden Jahr“, so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden
Torsten Koch
Torsten Koch
Stellvertretendes Vorstandsmitglied

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