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Schutz bei Berufsunfähigkeit

Schutz bei Berufsunfähigkeit
Rubrik: Finanzen
16.05.2018
Rubrik: Finanzen
16.05.2018
Wohl dem, der bei Berufsunfähigkeit versichert ist
Niemand denkt gerne daran, doch jederzeit könnte es passieren. Ein Bandscheibenvorfall, ein Rückenleiden oder eine Herzerkrankung kann uns von heute auf morgen aus der beruflichen Bahn werfen. Laut Statistik der gesetzlichen Rentenversicherung muss jeder vierte Berufstätige in Deutschland noch vor Erreichen des Rentenalters seine Erwerbstätigkeit einschränken oder sogar ganz aufgeben. Am häufigsten noch vor körperlichen Leiden kommt es dazu, wenn die Psyche krank wird.

Was aber tun, wenn das Gehalt plötzlich ausfällt? Die Lebenshaltungskosten laufen weiter und oft fallen auch noch Kosten für Therapien, Reha oder den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder des Hauses an. Wer sorglos in die Zukunft sehen will, sollte deshalb mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kurz BU-Police genannt zusätzlich vorsorgen.

Die staatliche Absicherung allein reicht nicht
Viele vertrauen für den Ernstfall auf die Erwerbsminderungsrente aus der staatlichen Rentenkasse. Doch die beläuft sich für alle nach dem 1. Januar 1961 Geborenen bestenfalls auf ein Drittel des letzten Bruttoeinkommens. Und selbst gesundheitlich stark angeschlagene Menschen können mit der staatlichen Erwerbsminderungsrente oft nur einen kleinen Teil des Lebensunterhalts finanzieren. Anspruch auf die volle Leistung besteht nur, wenn der Betroffene weniger als drei Stunden am Tag arbeitsfähig ist. Und wer der bis sechs Stunden arbeiten kann, bekommt meist nur eine halbe Erwebsminderungsrente Hinzu kommt: Entscheidend für die Arbeitsfähigkeit ist nicht der zuvor ausgeübte Beruf, sondern ob jemand grundsätzlich arbeiten kann. Im Ernstfall zahlt die Rentenkasse dann gar keine Rente wegen Erwerbsminderung.

Was wirklich zum Leben übrig bleibt
Auch wer Zahlungen aus der staatlichen Rentenkasse erhält, sollte deren Leistungen realistisch beurteilen. Vor allem sollten Sie an die Inflation und an die Belastung durch Steuern und Beiträge denken. Denn:

  • die Kaufkraft der Rente sinkt, wenn die Preise wieder steigen. Die Erfahrung lehrt, dass die Inflationsrate nicht dauerhaft so niedrig bleiben wird wie heute. Eine Nettorente von 1.000 Euro hat aber bei einer

      Inflationsrate von 2 Prozent in 10 Jahren nur noch eine Kaufkraft von 820 Euro.
      Inflationsrate von 3 Prozent in 30 Jahren nur noch eine Kaufkraft von 412 Euro.
  • Netto bleibt weniger, als vielleicht gedacht, weil Steuern und Krankenversicherung zu zahlen sind:
      Bei Rentenbeginn in diesem Jahr unterliegen 76 Prozent der Rente dem Zugriff des Fiskus. Dieser für Neurentner gültige Anteil steigt künftig pro Jahr um 2 Prozent, sodass bei Rentenbeginn in 2040 dann 100 Prozent der Rente zu versteuern sind.

      Gesetzlich Versicherte müssen Krankenkassenbeiträge in die Krankenversicherung der Rentner bezahlen. Die Hälfte des Gesamtbeitragssatzes von derzeit 14,6 Prozent übernimmt der Rentenversicherungsträger. Die andere Hälfte, also 7,3 Prozent mindert die Bruttorente des Rentners.
Die tatsächliche Kaufkraft einer Rente ist also je nach Inflationsrate deutlich niedriger als der in der Renteninformation ausgewiesene Betrag. Steuern und Krankenversicherungsbeiträge können die reale Rente noch einmal um weitere rund 10 Prozent mindern.

Lieber zusätzlich privat vorsorgen
Eine private BU-Police ist gar nicht einmal so teuer und hilft im Ernstfall einer Erwerbsminderung den Lebensstandard zu halten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung unseres erfahrenen Partners Versicherungskammer Bayern

  • zahlt eine monatliche Rente bereits ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent.
  • bietet einen genau auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Versicherungsschutz, sodass Sie Rentenhöhe und Beitrag selbst bestimmen können.
  • entlastet Sie während der Zeit einer Berufsunfähigkeit von Beitragszahlungen.
  • verweist Sie im Gegensatz zur staatlichen Erwerbsminderungsrente nicht auf die Ausübung eines anderen Berufs.
Ein privater BU-Schutz gehört neben der Haftpflichtversicherung zu den nahezu unverzichtbaren Versicherungspolicen. Je früher Sie diesen Schutz vereinbaren, desto günstiger sind die Beiträge.

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Stephanie Fischer
Stephanie Fischer
Marketing / Vertrieb

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