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Wohin mit den alten Kontoauszügen?

Rubrik: Finanzen
15.06.2018
Rubrik: Finanzen
15.06.2018

Der umweltfreundliche Kontoauszug ist digital

Wohin bloß mit all dem Papier? Die Frage stellt sich in schöner Regelmäßigkeit, wenn zu Hause oder im Büro die Ordner immer dicker werden. Irgendwann ist es dann so weit und das große Aufräumen beginnt. Doch Vorsicht: Allzu sorglos sollten Sie dabei nicht vorgehen. Wer etwa alte Kontoauszüge achtlos in den Müll oder die Papiertonne wirft, muss mit gefährlichen Folgen rechnen. Erst kürzlich hat die Polizei in vielen Bundesländern vermehrt vor Kriminellen gewarnt, die alte Kontoauszüge für Betrügereien nutzen. Auf eine sichere Entsorgung zu achten, schützt also vor unliebsamen Überraschungen. Noch besser ist es, wenn gar nicht erst große Papierberge entstehen. Das ist auch aus einem anderen Grund sinnvoll. „Weniger Papier zu benutzen, ist der beste Wald- und Klimaschutz“, rät das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Wenn es um Finanzunterlagen geht, ist ein Weg dazu der elektronische Kontoauszug. Den können Sie ohne Platzaufwand sicher archivieren, jederzeit abrufen und Sie tun gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt.

Wohin mit den alten Kontoauszügen?

Dreiste Betrüger versuchen, weggeworfene Kontoauszüge auf unterschiedlichste Weise für ihre Gaunereien zu nutzen. Zum Beispiel übertragen sie die auf den Auszügen vermerkte IBAN samt Name des Kontoinhabers auf ein Überweisungsformular, das sie dann mit einer gefälschten Unterschrift versehen. Die Polizei warnt, denn damit versuchen sie gerade in jüngster Zeit immer häufiger, Geld ihrer Opfer auf ausländische Konten zu überweisen. Ein anderer immer wieder versuchter Trick besteht darin, für einen von den Kriminellen georderten Online-Einkauf die Lastschrift auf ein fremdes Konto zu vereinbaren. Je mehr Daten die Betrüger in der Hand haben, desto größer das Risiko. Dringend ratsam ist es deshalb, Kontoauszüge vor dem Entsorgen zu schreddern. Einfach nur ein paarmal zerreißen genügt nicht, weil Daten auch dann noch kenntlich bleiben können. Eine noch bessere Alternative sind digitale Kontoauszüge, die sich im Elektronischen Postfach des Online-Banking verwahren lassen.

Nicht gleich alles wegwerfen

Wie lange müssen wir Kontoauszüge eigentlich aufheben? Für Selbstständige sieht der Gesetzgeber klare Regeln vor. Sie müssen Auszüge von Geschäftskonten zehn Jahre aufbewahren. Eine solche Fristsetzung gibt es für Privatleute nicht. Dennoch sollten Sie auf einige Anforderungen achten:

  • Zahlungsnachweise für Handwerkerrechnungen oder Dienstleistungen rund um Grundstücke und Gebäude müssen Sie zwei Jahre lang vorweisen können. Denn das kann der Fiskus im Zuge seiner Prüfungen der Umsatzsteuer von Handwerksunternehmen auch von Privatleuten verlangen.
  • Für Besserverdiener mit jährlichen Einkünften von mehr als 500.000 Euro gilt eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren.
  • Manchmal lohnt es sich, Kontoauszüge freiwillig länger aufzubewahren. Vor allem bei größeren Anschaffungen und Investitionen können Sie so jederzeit belegen, dass Sie wirklich gezahlt haben.
TIPP: Privatleute sollten ihre Kontoauszüge freiwillig drei Jahre aufbewahren. Das entspricht der gesetzlichen Verjährungsfrist für offene Forderungen.

Papier zu sparen, hilft der Umwelt

Kontoauszüge aus Papier entstehen aus Holz und dazu müssen Bäume gefällt werden. Ein hoher Papierverbrauch trägt somit dazu bei, dass die Gesamtfläche aller Wälder und damit auch die Artenvielfalt weltweit Jahr für Jahr schrumpft. Noch heute wird nach Recherchen des WWF fast jeder zweite Baum zu Papier verarbeitet. Doch jeder von uns kann ein klein wenig dazu beitragen, dass dieser Prozess gestoppt wird. Zum Beispiel mit dem digitalen Kontoauszug: Den holen Sie sich einfach aus dem Elektronischen Postfach, sodass sich umweltschädliche Versandwege oder lange Wege zum Auszugsdrucker erübrigen. Und weil er eben nicht aus Papier ist, können viele Bäume länger am Leben bleiben.

Der Kontoauszug im Elektronischen Postfach

Platz schaffen, Zeit sparen und gleichzeitig die Natur schonen? Der digitale Kontoauszug ist gleich aus mehreren Gründen eine attraktive Alternative. Sie haben so schnellen Zugriff auf alle Informationen rund um das Konto und die Auszüge stehen zeitlich unbegrenzt oder für den von Ihnen gewünschten Zeitraum zur Verfügung.

Der elektronische Kontoauszug

  • ist bei Geschäftsgirokonten mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen.
    • Der Auszug erfüllt damit die steuerliche Anforderung an die Unveränderbarkeit des Auszuges.
    • Mit Hilfe der Signatur können Geschäftskunden gegenüber dem Finanzamt nachweisen, dass der Auszug tatsächlich von der Sparkasse erstellt wurde.
  • lässt sich mit sicheren PDF-Dokumenten papierfrei archivieren

Sie nutzen das Elektronische Postfach noch nicht?

Hier können Sie es einfach und ohne großen Zeitaufwand freischalten lassen: Freischalten
Dorothy Kohl
Dorothy Kohl
Marketing / Vertrieb

19 Comments

  1. Dorothy Kohl André Clever sagt:

    Ich fände es super, wenn in der KSK-Zentrale in München am Sendlinger Tor eine Box stehen würde, in der ich meine alten Auszüge kostenlos und sicher entsorgen könnte.

    • Dorothy Kohl Dirk Lademann sagt:

      Sehr geehrte Frau Heller,
      ich erhalte meine Kontoauszüge seit zwei Jahren elektronisch, trotzdem habe ich noch Kontoauszüge von davor liegenden Jahren. Besteht die Option, diese bei Ihren KSKMSE Filialen sicher zu entsorgen?
      Gruß Dirk Lademann

    • Lieber Herr Clever,
      das ist natürlich auch eine Option. Noch besser ist es, denken wir, den “Müll” heutzutage erst gar nicht entstehen zu lassen (Stichwort “elektronisches Postfach”) und so Umwelt und Ressourcen zu schonen. Viele Grüße, Ihre Kreissparkasse.

      • Dorothy Kohl Bergsigi sagt:

        Ich habe meine Kontoauszüge länger als 10 Jahre aufbewahrt nachdem ich bei meiner Scheidung nachwei-sen mußte wie hoch noch mein Privatvermögen ist und wie das Geld ausgegeben wurde. Jetzt sitze ich auf Auszügen, die noch aus 1980 stammen. Wo kann ich diese jetzt preisgünstig schreddern?

  2. Dorothy Kohl pek sagt:

    Der einzige Grund warum ich die Auszüge ausdrucke ist weil ich die darunter liegenden Belege auf dem Auszug als erledigt abhake. Das hab ich noch von früher von der Selbstständigkeit drauf. Falls jemand eine bessere Idee hat bin ich gerne bereit auf das Ausdrucken zu verzichten.

    • Dorothy Kohl dervideospezi sagt:

      Hallo, ich da bei Ihnen. Bereits am Anfang begann ich mit online-Banking, dazwischen ließ ich wieder sein, – bis es wieder sicherer wurde. Seit ein paar Jahren bin ich wieder ein Fan davon. Seidem drucke ich die Bankbewegungen auf DIN A4 Blätter aus und bestätige die Buchungen mit einem Hacken – es heißt erledigt und wurde in meine Exceltabelle der Haushaltsführung übernommen. Es ist mein Anspruchsdenken zur Übersicht von Einnahmen und Ausgaben. Machen Sie so weiter, ich finde es sehr gut! – Unser Bankauszug hat nur noch eine oder zwei Zeilen auf einem DIN A4 Blatt, es ist unser guter Beitrag!

  3. Dorothy Kohl Helmut sagt:

    Wenn ich das Postfach nutzen kann, ohne Online Banking machen zu müssen, dann bin ich dabei.
    Online Banking kommt mir nicht ins Haus dafür hab ich zu lange in der IT gearbeitet.

  4. Dorothy Kohl Erich Walter sagt:

    Seit mehr als 10 Jahren rufe ich meine Kontoauszüge online ab. Aus der Zeit davor habe ich eine ganze Einkaufstüte mit alten Kontoauszügen. Kann ich diese zur Kreissparkasse Starnberg zum Entsorgen bringen?

  5. Dorothy Kohl Birgitt Risch sagt:

    Ein elektronisches Postfach gibt es wie lange schon ? Sicher nicht so lange wie Papierkontoauszüge aufbewahrt werden müssen, also wäre es tatsächlich nicht schlecht die Filialen würden die von Herrn Clever erwähnte Box aufzustellen.

  6. Dorothy Kohl Christoph John sagt:

    Das Ansehen des elektronischen Kontoauszugs führt zu einem Download auf meinem Computer. Nach einem Löschen des Downloads steht dieser weiterhin im Papierkorb. D.h. mindestens ein zweimaliges Löschen ist notwendig, um Hacker den Zugriff auf sensible Daten in meinem PC nicht allzu leicht zu machen. Und – selbst wenn ich diese umständliche Prozedur nach jedem Lesen eines Kontoauszugs mache – sind damit die Daten physikalisch weiterhin auf meinem PC und damit Hackern zugänglich.
    Vor einigen Monaten gab es Betrugsfälle, in denen Hacker die Mobifunk-Rechnungen von Privatpersonen auf deren Computern ausgelesen haben. Mit diesen Daten konnten sie das mTAN-Verfahren missbräuchlich für Überweisungen zu Ihren Gunsten nutzen. Die Empfehlung an die Nutzer des mTAN-Verfahen damals war, keine Mobilfunk-Rechnungen auf den PC’s zu führen. Gut und schön, aber nur umständlich und nicht voll wirksam möglich. Die papierlosen Mobilfunk-Rechnung haben die gleiche Problematik wie die papierlosen Kontoauszüge.
    Frage: Warum kann man die papierlosen Kontauszüge nicht einfach im Browser zum Lesen zur Verfügung stellen – ohne ein Download zu veranlassen?

    • Hallo Herr John,
      danke für Ihre Erläuterungen und Ihre Frage. Das Ansehen des elektronischen Kontoauszugs in Form eines pdf-Dokuments führt nicht zwangsläufig zu einem Download des Dokuments auf Ihren Computer. Man kann pdf-Dokumente innerhalb des Browsers ansehen, eventuell müssen Sie hier etwas an den Einstellungen Ihres pdf-Readers bzw. Browsers ändern. Mit einer einfachen Internetsuche sollten Sie hier schnell Rat erhalten.
      Die elektronischen Kontoauszüge werden in Form von unveränderlichen pdf-Dokumente zum Download bereitgestellt, weil damit den Anforderungen des Gesetzgebers, z.B. hinsichtlich Archivierungspflichten für Unternehmen, Rechnung getragen wird.
      Viele Grüße
      Ihre Kreissparkasse

  7. Dorothy Kohl Jens sagt:

    Wie lange werden die Auszüge im ePostfach gespeichert – die empfohlenen 3 oder 10 Jahre? Und kann ich sie dort auch entsprechend lange abrufen? Oder muss ich diese als PDF downloaden und lokal speichern?

    • Lieber Jens,
      die Auszüge sind dauerhaft verfügbar. (Eine Ausnahme sind Kreditkartenabrechnungen, diese sind 12 Monate verfügbar.)
      Zu beachten ist, dass sie über den Online-Banking-Zugang zur Verfügung gestellt werden und so lange abrufbar sind, wie der Online-Banking-Vertrag bzw. das ePostfach bestehen.
      Wir empfehlen buchführungspflichtigen Kunden, Kontoauszüge nach Empfang aus dem Postfach herunterzuladen und in ihr Buchführungs-/Archivierungssystem zu überführen, so dass der dauerhafte Zugriff gewährleistet ist.
      Viele Grüße
      Ihre Kreissparkasse

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