Hinten v.L.: Anna Müller, Joy, Nadine Reszt, Birgit Unterlandstättner, Franz-Josef Lampel, Nina Haskamp, Monika Daburger, Saskia Daburger Vorne v.L.: Kevin Brauer, Anja Hoffmann, Eve Ziegenbein, Christian Witting, Stephanie Fischer, Manfred Unterlandstättner, Dominique Curcio, Erika Hehlen, Nadine Seizinger
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Afrika! Afrika!

Das Abenteuer beginnt bereits mit dem Gepäck: max. 20kg, inkl. Handgepäck in einer losen Tasche mehr durfte nicht mit. Los ging es in unser erstes Camp über München-Frankfurt-Johannesburg nach Maun ins Gomoti Plains Camp, Okavango-Delta, im Norden von Botswana. Dort mit einer kleinen Mack Air gelandet wurden wir von unserem Guide Mott herzlich empfangen. Ab in den Jeep und schon auf der Fahrt ins Camp begegneten uns, Giraffen, Elefanten und Strauße. Gomoti ist der Name von Bäumen in dieser Region, deren Blätter die Lieblingsspeise der Elefanten sind.

Im Gomoti Plains Camp erwarteten uns acht Zelte auf Holzdecks. Somit war Platz für max. 16 Personen im Camp. Wir fühlten uns wie im Film „Jenseits von Afrika!“ Die erste Nacht war ziemlich schlaflos bei sieben Grad und diversen Tiergeräuschen. Alle Sinne waren auf höchster Alarmbereitschaft, was ganz normal ist wie uns Mott erzählte, unser Körper und Geist möchte erstmal nicht hier sein. Aber mit Hilfe eines „Bush-Babys“ (Wärmflasche) haben wir die Nächte gut gewärmt „überlebt“. In der Dunkelheit durften wir nur mit einem Guide zu unserem Zelt gehen und dieses dann auch nicht mehr verlassen. Da es gut sein kann, dass ein Löwe oder ein Hippo einen Abendspaziergang macht und uns mit Futter verwechselt. Die folgenden drei Tage wurden wir von Eindrücken nur so überwältigt. Stundenlang waren wir oft alleine mit unserem Guide unterwegs, um die Tierwelt zu beobachten. Game Drives am Morgen und am Abend, Nachtfahrten, Offroad- Fahrten und Safaris mit dem Mokoro, dem traditionellen Einbaum-Kanu, standen auf dem Programm. Dabei begegneten uns Löwen, Leoparden, Büffel, Affen, Elefanten, Giraffen, Stachelschweine, Kudus, Impalas, Vögel und Hippos. Die Löwen konnte man fast mit der Hand berühren. Im Jeep waren wir aber in Sicherheit, da die Tiere nur die Umrisse des Wagens wahr-nehmen. Aber: „ Get out of the car and you are dead“. Jeden Vormittag Picknick in der Steppe oder am Fluss und abends zum Sundowner einen Gin Tonic mit Elefant oder Leopard im Hintergrund.

Unvorstellbar schön…fast unwirklich.

Mit Tränen in den Augen verließen wir Gomoti. Die herzliche und fröhliche Art der Menschen, sowie die Vielfalt der Natur und Tiere haben uns sehr beeindruckt.

Mit dem Buschflieger ging es weiter ins das Linyanti Feuchtgebiet. Nach 45. min Flug und einer rasanten Bootsfahrt erreichten wir das Camp Selinda Great Plains. Der Blick von der Terrasse direkt auf den Selinda Spillway war traumhaft. Die Landschaft veränderte sich in eine Steppe mit Gräsern, was die Suche „Spotting“, erschwerte und die Strecken mit dem Jeep viel länger machte. Auch hier erwartete uns ein tierreiches und eindrucksvolles Gebiet mit Elefantenherden, Büffeln und Hyänen, Giraffen und Zebras. Natürlich auch Löwen und Leoparden. Das eindrucksvollste Bild war eine Leoparden-Dame mit ihrem Jungtier auf einem Baum. Die Beute dort auf dem Baum gesichert und die Tiere lagen total entspannt auf den Ästen des Baumes. Dabei ging die Sonne unter…ein unvergesslicher Augenblick in Afrika. Ach…. natürlich war auch unvergesslich die Attacke eines Hippos im Wasser auf unser Boot. Unfassbar wie schnell sich diese Kolosse im Wasser bewegen können. Kein Wunder, dass dies die gefährlichsten Tiere in Afrika sind.

Anschließend ging die Reise über Simbabwe nach Sambia zu den Victoria Falls. Das Hotel in Livingstone lag direkt am Sambesi mit Blick auf die Gischt des UNESCO-Weltkulturerbes. Der afrikanische Name ist Mosi-oa-Tunya (donnernder Rauch). Der Name verweist auf den Wasser-Sprühnebel, der von den Fällen bis zu 30 km Entfernung zu sehen ist. Nach der Regenzeit schießen bis zu 10.000 m³ /s Wasser über den Nordrand der Schlucht in die Tiefe. Von oben mit dem Helicopter hatten wir einen unglaublichen Blick auf die Ausmaße des Sambesis mit den Victoria Falls und der Victoria Falls Bridge. Bungee-Jumping wollten wir von der Brücke allerdings nicht machen.

Entspannen konnten wir uns am Ende der Reise auf Mauritius. Was ein wunderbarer Abschluss der Reise war. Trotz Winterzeit und Regen auf der Insel war es immer warm und durch die Nebensaison hatten wir das Hotel fast für uns.

Nach 15-Tagen und zehn Flügen endete unsere Reise wieder in München. Ein unvergessliches Erlebnis!

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