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Ärmel hoch gegen Blutkrebs

Spende für eine lebensrettende Mission (vl.l): Udo Völker, Personalrat, Verena Spitzer, Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern, Joseph Bittscheidt, Vorstand

Blutkrebs kann jeden treffen, jederzeit. Jährlich erkranken 11.000 Kinder und Erwachsene hierzulande an Leukämie oder einer anderen Störung der Blutbildung. Aber diese Krankheiten sind heute heilbar wenn der passende Spender gefunden wird.

Die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg möchte einen aktiven Beitrag leisten und hat ihre Mitarbeiter im Rahmen der Personalversammlung zu einer Typisierungsaktion eingeladen. Partner ist die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) mit Sitz in Gauting. Sie widmet sich seit 25 Jahren ihrer lebensrettenden Mission und unterhält heute Bayerns größte Spenderdatenbank. Gleichzeitig unterstützt die Kreissparkasse die AKB mit einer Spende von 10.000 Euro, da jede Erstregistrierung mit Kosten von rund 50 Euro verbunden ist.

In einem bewegenden Vortrag informierte Verena Spitzer von der AKB die Sparkassenmitarbeiter über die Krankheit Blutkrebs und was sie für die Erkrankten bedeutet: „Früher war Leukämie eine unheilbare Erkrankung. Heute kann für 80 Prozent der Erkrankten ein geeigneter Stammzellenspender gefunden werden“, so Spitzer.

Auch über die Registrierung in die Spenderdatenbank, die Voraussetzungen und den Ablauf einer Spende über die AKB klärte sie auf: „Jede Person zwischen 17 und 45 Jahren kann sich registrieren lassen, solange sie gesund und in körperlich guter Verfassung ist.“ Die Spende selbst habe übrigens nichts mit dem Rückenmark zu tun – die Stammzellen würden wenn möglich aus dem Venenblut des Spenders oder alternativ aus dem Beckenkammknochen entnommen.

Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto höher ist die Chance für jeden Patienten einen Stammzellspender mit den passenden genetischen Merkmalen zu finden. Eine Chance, an der sich auch die Mitarbeiter der Kreissparkasse beteiligen wollen: Rund 80 von ihnen, die bislang noch nicht in einer der Spenderdatenbanken registriert waren, haben nach dem Vortrag ein so genanntes „Lebensretterset“ für die Typisierung zu Hause mitgenommen.
Michaela Bacher-Maurer
Michaela Bacher-Maurer
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